Robertson-House (da wohne ich!)
Dienstag habe ich zu Hause im Bett verbracht... das Essen hat mich zum ersten Mal dahingerafft! Aber es war nur ein Tag, Mittwoch war ich wieder bei der Arbeit! Habe die letzten drei Tage nicht wirklich was gegessen und mein Appetit auf indisches Essen ist im Moment nicht wirklich gross!
Gestern Nacht, haben sie unsere Mardels ueberfallen! Oder um es weniger krass auszudruecken sie haben Upalami (Sri Lanka) vom Motorrad aus die Handtasche vom Arm gerissen. Und sie ist erst seit ein paar Tagen hier. Kein guter Anfang, aber es kann ja jetzt nur besser werden... Die Polizei ist hier nicht wirklich hilfsbereit und man sollte besser nicht alleine und ohne jemanden der die Sprache spricht zur Polizei gehen und als Frau sowieso nicht! Sind ziemlich korrupt und obwohl die Polizei wusste wo die Taeter sind haben sie nichts unternommen...
Be careful!!!
Freitag, April 29, 2005
Montag, April 25, 2005
Mamallapuram
Mamallapuram ist ein kleines Dorf, 60 km (2,5 h) suedlich von Chennai (7 h) an der Ostkueste. Das Dorf hat einige Tempel, den Strand (war nicht ganz so schoen) und das Hotel einen sehr guten Pool zu bieten. Ausserdem kann man sehr gut shoppen (Skulpturen, Schmuck und andere Sachen aus ganz Indien). Sind auch mehr zum relaxen und weil Thomas noch ein paar Sachen einkaufen wollte dahin gefahren als viel zu unternehmen...
Das Problem (wie jede Woche), die Tickets! Thomas war seit Montag jeden Tag im Travel Agency und hat nach den Tickets gefragt:
No problem! Don't worry!
Am Freitag Abend um 8 hatten wir die Tickets dann, unser Zug fuhr um 10:45 Uhr. Also zum Bahnhof, nach unseren Plaetzen geguckt, und was war? Wir standen auf der Warteliste! Wir waren die letzten 3 Namen von ueber 100 auf der Warteliste und die letzten 10 haben keinen Platz mehr bekommen. War aber nicht so schlimm, 1 h spaeter fuhr noch einer und mit ein bisschen Geld um die Prozedur zu beschleunigen hatten wir nach einer halben Stunde unser Ticket umgebucht. War eine relativ angenehme fahrt, jeder hatte seine eigene Liege zum schlafen, natuerlich zu kurz aber das macht ja nichts.
Von Chennai ging es dann mit einem Public Bus bis nach Mamallapuram. Nach dem einchecken sofort zum Pool ...
Den Rest des Tages und am Sonntag abgesehen von ein bisschen shoppen und ein paar Tempel angeschaut haben wir nicht viel gemacht.
Sonntag um 23:10 fuhr unser Zug von Chennai und wir standen auf der Warteliste, also wollten wir etwas eher da sein. Um 19 Uhr wollten wir den Bus von Mamallapuram nach Chennai nehmen. Normalerweise laeuft das so ab: der Bus kommt angefahren und bevor er in Parkposition und bevor die Leute ausgestiegen sind stuermen die Inder auf den Bus los um sich einen Sitzplatz zu sichern! Wir also auch! Aber der Bus war wirklich voll, also haben wir Bastian in den vollen Bus geschoben mit der Aufgabe uns einen platz zu sichern. Nachdem der Bus dann gedreht hatte stoppte er noch mal kurz, keiner Stieg aus, und dann fuhr er los! Aus der Tuer hingen schon genug Leute heraus, also kein Platz um sich irgendwo fest zu klammern und sich hinter dem Bus herschleifen zu lassen... Scheisse! Bastian im Bus (mit nur 100Rs), der naechste Bus erst um 20:30 Uhr (zu spÅ t um puenktlich in Chennai zu sein.
Sind dann mit der naechsten Rikscha zur Hauptstrasse und uns da vor den naechsten Bus "geschmissen" und noch gerade so einen Stehplatz ergattert.
In Chennai am Busbahnhof haben wir dann auch Bastian wiedergefunden. Natuerlich waren wir noch auf der Warteliste und hatten keine Plaetze im Zug, es fuhr auch kein spaeterer und so mussten wir, wie einige viele andere auch, den Zug nehmen. Haben die Nacht dann sehr ungemuetlich neben den Toiletten mit den Kakerlaken auf dem Boden verbracht. Waren gegen 5 in Bangalore und so konnte ich wenigstens noch knappe 1 1/2 Stunden im Bett verbringen.
Das Problem (wie jede Woche), die Tickets! Thomas war seit Montag jeden Tag im Travel Agency und hat nach den Tickets gefragt:
No problem! Don't worry!
Am Freitag Abend um 8 hatten wir die Tickets dann, unser Zug fuhr um 10:45 Uhr. Also zum Bahnhof, nach unseren Plaetzen geguckt, und was war? Wir standen auf der Warteliste! Wir waren die letzten 3 Namen von ueber 100 auf der Warteliste und die letzten 10 haben keinen Platz mehr bekommen. War aber nicht so schlimm, 1 h spaeter fuhr noch einer und mit ein bisschen Geld um die Prozedur zu beschleunigen hatten wir nach einer halben Stunde unser Ticket umgebucht. War eine relativ angenehme fahrt, jeder hatte seine eigene Liege zum schlafen, natuerlich zu kurz aber das macht ja nichts.
Von Chennai ging es dann mit einem Public Bus bis nach Mamallapuram. Nach dem einchecken sofort zum Pool ...
Den Rest des Tages und am Sonntag abgesehen von ein bisschen shoppen und ein paar Tempel angeschaut haben wir nicht viel gemacht.
Sonntag um 23:10 fuhr unser Zug von Chennai und wir standen auf der Warteliste, also wollten wir etwas eher da sein. Um 19 Uhr wollten wir den Bus von Mamallapuram nach Chennai nehmen. Normalerweise laeuft das so ab: der Bus kommt angefahren und bevor er in Parkposition und bevor die Leute ausgestiegen sind stuermen die Inder auf den Bus los um sich einen Sitzplatz zu sichern! Wir also auch! Aber der Bus war wirklich voll, also haben wir Bastian in den vollen Bus geschoben mit der Aufgabe uns einen platz zu sichern. Nachdem der Bus dann gedreht hatte stoppte er noch mal kurz, keiner Stieg aus, und dann fuhr er los! Aus der Tuer hingen schon genug Leute heraus, also kein Platz um sich irgendwo fest zu klammern und sich hinter dem Bus herschleifen zu lassen... Scheisse! Bastian im Bus (mit nur 100Rs), der naechste Bus erst um 20:30 Uhr (zu spÅ t um puenktlich in Chennai zu sein.
Sind dann mit der naechsten Rikscha zur Hauptstrasse und uns da vor den naechsten Bus "geschmissen" und noch gerade so einen Stehplatz ergattert.
In Chennai am Busbahnhof haben wir dann auch Bastian wiedergefunden. Natuerlich waren wir noch auf der Warteliste und hatten keine Plaetze im Zug, es fuhr auch kein spaeterer und so mussten wir, wie einige viele andere auch, den Zug nehmen. Haben die Nacht dann sehr ungemuetlich neben den Toiletten mit den Kakerlaken auf dem Boden verbracht. Waren gegen 5 in Bangalore und so konnte ich wenigstens noch knappe 1 1/2 Stunden im Bett verbringen.
Freitag, April 22, 2005
Rikschafahrer
Diese Woche war wirklich uebel... Die Rikschafahrer sind ein eigenes Volk fuer sich und man sollte immer ein bisschen vorsichtig sein! Da ich ja jeden Tag zur Arbeit muss (ca. 7km) bleibt mir nichts anders uebrig als die Autorikscha zu nehmen. 1 km kostet 5 Rupie, also muessten dann der Weg zu Arbeit 35 Rupie kosten. Aber nicht immer...
Am Dienstag hatte die Rikscha nach 2 km keinen Sprit mehr! Also umsteigen, 10 Rupie bezahlt! Neue Rikscha, neues Glueck! 500 m vor der Airport Road wieder kein Sprit mehr... und auf dem Meter stand 42 Rupie, duerften ja eigentlich nur 25 sein... Habe ihm 30 gegeben, weil ich keine Lust auf eine lange Diskussion hatte. Er wollte noch mehr, weil er sich ja neuen Sprit/Gas kaufen musste! Bin ausgestiegen und den Rest gelaufen.
Gestern hatte ich dann 48 Rupie auf dem Meter, habe dem Fahrer 35 und bin gegangen...
An solchen Tagen ueberlege ich mir immer ob ich mir nicht doch ein Roller oder sowas kaufe um diesem Aerger zu umgehen.
Am Dienstag hatte die Rikscha nach 2 km keinen Sprit mehr! Also umsteigen, 10 Rupie bezahlt! Neue Rikscha, neues Glueck! 500 m vor der Airport Road wieder kein Sprit mehr... und auf dem Meter stand 42 Rupie, duerften ja eigentlich nur 25 sein... Habe ihm 30 gegeben, weil ich keine Lust auf eine lange Diskussion hatte. Er wollte noch mehr, weil er sich ja neuen Sprit/Gas kaufen musste! Bin ausgestiegen und den Rest gelaufen.
Gestern hatte ich dann 48 Rupie auf dem Meter, habe dem Fahrer 35 und bin gegangen...
An solchen Tagen ueberlege ich mir immer ob ich mir nicht doch ein Roller oder sowas kaufe um diesem Aerger zu umgehen.
Mittwoch, April 20, 2005
Backwaters (Kerala)
...da wird man morgens um kurz nach sechs irgendwo aus dem Bus "geschmissen", bin total muede (habe wieder kaum geschlafen, kein Platz fuer meine Beine und der Inder neben mir hat sich auch ganz schoen breit gemacht), keiner weiss wo man ist (ist man in der richtigen Stadt?), die Inder auf der Strasse gucken einen ziemlich bloed an... (was mache ich hier?)
Erstmal den Lonely Planet rausholen, den Stadtplan aufschlagen und gucken ob es ein Tourist Office gibt. Haelt man dann einem Inder die Karte hin (auf der nur die groessten Strassen und vielleicht die Fluesse eingezeichnet sind) und fragt wo man den gerade ist wird erst ganz erstaunt auf die Karte geguckt und dann irgendwas gesagt... (aber nicht auf Englisch). Okay, dann eben anders: Where is the tourist office? Es folgt, nach kurzem Ueberlegen eine Handbewegung die fast einen Kreis beschreibt (mind. aber 180 Grad)! Alles klar... Nach 10 Minuten hat man dann mit etwas Glueck einen Inder gefunden der gutes Englisch spricht und auch weiss was er erzahlt. So geht das jedes Mal...
Aber irgendwann findet man schon den Weg. Wir sind hier nicht wegen den Kokosnuessen sonder wegen den Backwaters. So auch in Alleppey, Kerala (famous for coconuts and the backwaters).
>>Fringing the coast of Kerala and winding far inland is a vast network of lagoons, lakes, rivers and canals. Travelling the backwaters is one of the highlights of a visit to Kerala. The boats cross shallow, palmfringed lakes studded with cantilevered Chinese fishing nets, and travel along narrow, shady canals.<< (Lonely Planet)
In Alleppey haben wir eine 5-stuendige Bootstour durch die Backwaters gemacht, danach sind wir dann zum Strand haben ein bisschen im Ozean geplanscht...
Spaeter dann mit dem Bus nach Cochin um dort die Nacht zu verbringen und da es dort auch einiges zu sehen gibt (500 Jahre alte portugiesische Siedlung).
Sonntag frueh mussten wir uns dann aber erstmal um Tickets fuer die Rueckfahrt kuemmern (waren mal wieder in Bangalore nicht zu bekommen). Also zum Travel Agency, der hat erstmal alle Busgesellschaften angerufen, aber die waren alle schon ausgebucht. Hatten dann die Wahl zwischen Taxi, Flugzeug oder dem Versuch am Bahnhof ein Ticket fuer den Zug zu bekommen. Sind dann zum Bahnhof. Es gab natuerlich keine Tickets mehr fuer die "Sleeper Class" blieb uns also nur ein Ticket fuer die "normale" 2 Klasse zu kaufen und darauf zu hoffen, dass vielleicht doch noch etwas frei ist.
Im Zug war dann natuerlich nur noch ein Platz frei (wir waren 5 (Bastian und Jussi sind noch einen Tag laenger geblieben). Der Schaffner hat uns aber trotzdem erlaubt zu bleiben, so haben wir dann versucht die 13 Stunden irgendwie zu ueberstehen. Ich habe dann die meiste Zeit in der offenen Tuer gesessen und die Beine herausbaumeln lassen...
Nachts um 2 kam dann natuerlich ein anderer Schaffner der uns aus Wagen geschmissen hat, mussten dann die letzten 2 Stunden im stehen in der Holzklasse verbringen. Waren dann um halb 5 wieder in Bangalore und ich konnte noch 3 Stunden in meinem Bett schlafen!
Da der Zug schon um 3pm gefahren ist haben wir leider nichts von Cochin gesehen und fuer die 5-stuendige Bootstour insgesamt 30 Stunden im Bus/Zug gesessen...
Erstmal den Lonely Planet rausholen, den Stadtplan aufschlagen und gucken ob es ein Tourist Office gibt. Haelt man dann einem Inder die Karte hin (auf der nur die groessten Strassen und vielleicht die Fluesse eingezeichnet sind) und fragt wo man den gerade ist wird erst ganz erstaunt auf die Karte geguckt und dann irgendwas gesagt... (aber nicht auf Englisch). Okay, dann eben anders: Where is the tourist office? Es folgt, nach kurzem Ueberlegen eine Handbewegung die fast einen Kreis beschreibt (mind. aber 180 Grad)! Alles klar... Nach 10 Minuten hat man dann mit etwas Glueck einen Inder gefunden der gutes Englisch spricht und auch weiss was er erzahlt. So geht das jedes Mal...
Aber irgendwann findet man schon den Weg. Wir sind hier nicht wegen den Kokosnuessen sonder wegen den Backwaters. So auch in Alleppey, Kerala (famous for coconuts and the backwaters).
>>Fringing the coast of Kerala and winding far inland is a vast network of lagoons, lakes, rivers and canals. Travelling the backwaters is one of the highlights of a visit to Kerala. The boats cross shallow, palmfringed lakes studded with cantilevered Chinese fishing nets, and travel along narrow, shady canals.<< (Lonely Planet)
In Alleppey haben wir eine 5-stuendige Bootstour durch die Backwaters gemacht, danach sind wir dann zum Strand haben ein bisschen im Ozean geplanscht...
Spaeter dann mit dem Bus nach Cochin um dort die Nacht zu verbringen und da es dort auch einiges zu sehen gibt (500 Jahre alte portugiesische Siedlung).
Sonntag frueh mussten wir uns dann aber erstmal um Tickets fuer die Rueckfahrt kuemmern (waren mal wieder in Bangalore nicht zu bekommen). Also zum Travel Agency, der hat erstmal alle Busgesellschaften angerufen, aber die waren alle schon ausgebucht. Hatten dann die Wahl zwischen Taxi, Flugzeug oder dem Versuch am Bahnhof ein Ticket fuer den Zug zu bekommen. Sind dann zum Bahnhof. Es gab natuerlich keine Tickets mehr fuer die "Sleeper Class" blieb uns also nur ein Ticket fuer die "normale" 2 Klasse zu kaufen und darauf zu hoffen, dass vielleicht doch noch etwas frei ist.
Im Zug war dann natuerlich nur noch ein Platz frei (wir waren 5 (Bastian und Jussi sind noch einen Tag laenger geblieben). Der Schaffner hat uns aber trotzdem erlaubt zu bleiben, so haben wir dann versucht die 13 Stunden irgendwie zu ueberstehen. Ich habe dann die meiste Zeit in der offenen Tuer gesessen und die Beine herausbaumeln lassen...
Nachts um 2 kam dann natuerlich ein anderer Schaffner der uns aus Wagen geschmissen hat, mussten dann die letzten 2 Stunden im stehen in der Holzklasse verbringen. Waren dann um halb 5 wieder in Bangalore und ich konnte noch 3 Stunden in meinem Bett schlafen!
Da der Zug schon um 3pm gefahren ist haben wir leider nichts von Cochin gesehen und fuer die 5-stuendige Bootstour insgesamt 30 Stunden im Bus/Zug gesessen...
Donnerstag, April 14, 2005
Hampi - Bangalore
Indian experience!
Da es mal wieder keiner geschafft hatte sich rechtzeitig um Tickets zu kuemmern, waren wir ohne Rueckfahrtickets nach Hampi gefahren. Am Samstag Tickets fuer Sonntag zu buchen ist natuerlich ein bisschen spaet, also gab es keinen Bus mehr mit "Push-Back-Seats" (sleeper sowieso nicht), sondern nur noch normale Sitzplaetze!
Aber wir hatten ja keine Wahl und mussten nehmen was uns angeboten wurde... aber dann:
Nach Goa haben wir ja schon 18h gebraucht, aber das sind auch ueber 500km und wir mussten 2x Umsteigen. Aber der Trip von Hampi nach Bangalore Sonntagnacht ist nicht zu toppen! In Hampi sind wir um 20:30 Uhr los, weil wir noch mit der Rikscha nach Hospet mussten (17 km). Von dort sollte der Bus um 22:30 Uhr losfahren. Los ging es dann um 23 Uhr (das ist normal) aber was denkt ihr, wie oft man auf einer Strecke von 350 km (Hampi-Bangalore) einen Reifenschaden haben kann?
1, 2 oder 3 Mal?
Wir hatten 4 Pannen, davon 4 geplatzte Reifen und einen, sich in seine Bestandteile aufloesenden Reifen!!! Bei der ersten Panne (nach ca. 1h) sind beide Reifen auf einer Seite der Hinterachse geplatzt... haben dann ca. eine Stunde gewartet, bis ein Truck angehalten hat, der mit dem fehlendem Teil fuer den Wagenheber und einem Reifen ausgeholfen hat. Danach meinte der Busfahrer etwas schneller fahren zu muessen, was natuerlich wieder mit einem geplatzten Reifen geaendet hat. Weiss nicht, wo er das Ersatzrad her bekommen hat, ich habe die Zeit zum schlafen genutzt!
Nach ein paar Kilometern hat sich dann von einem Reifen die obere Schicht abgeloest. Da das natuerlich langsam passiert faehrt man ein paar Kilometer, bis sie von alleine abfaellt, das ist natuerlich tierisch laut, da der Reifen immer gegen den Fahrzeugboden schlaegt... Ein paar Kilometer weiter ist der ueberfluessige Teil dann abgefallen. Aber leider nur zur Haelfte, so dass der Reifen natuerlich eine riesige Unwucht bekommen hat. Hat sich so angefuehlt, als ob der Bus jeden Meter ein Schlagloch mitnimmt! An schlafen war da nicht mehr zu denken, aber es wurde ja auch schon hell. Keine 50 km weiter, es war schon 9 Uhr (eigentlich sollten wir seit 3 Stunden in Bangalore sein) ist der vierte Reifen geplatzt.
Da wir immer noch ca. 80 km von Bangalore entfernt waren mussten wir uns nach einer anderen Reisemoeglichkeit umgucken (ganz davon abgesehen, dass wir mitten in der Einoede waren). Irgendwann hat dann ein "Public Bus" angehalten und uns mitgenommen. Ist natuerlich kein Platz mehr frei gewesen (Stehplaetze eigentlich auch nicht) und die ganze Zeit von Indern angestaart zu werden die anscheinend noch nie einen grossen Europaeer gesehen haben ist auch nicht wirklich angenehm. Mit dem Bus ging es dann bis zur naechsten Stadt (ca. 1h) und dann von da mit einem weiterem Bus nach Bangalore. Waren dann nach 16 1/2 Stunden um 13 Uhr (7 Stunden zu spaet), in Bangalore und um 14Uhr bei der Arbeit. War ein schoener, kurzer Arbeitstag...
Prashanth (mein Kollege) fand das nicht so witzig, musste sich einen halben Tag Urlaub nehmen und etwas peinlich war es ihm wohl auch.
Kann ja mal passieren!
Da es mal wieder keiner geschafft hatte sich rechtzeitig um Tickets zu kuemmern, waren wir ohne Rueckfahrtickets nach Hampi gefahren. Am Samstag Tickets fuer Sonntag zu buchen ist natuerlich ein bisschen spaet, also gab es keinen Bus mehr mit "Push-Back-Seats" (sleeper sowieso nicht), sondern nur noch normale Sitzplaetze!
Aber wir hatten ja keine Wahl und mussten nehmen was uns angeboten wurde... aber dann:
Nach Goa haben wir ja schon 18h gebraucht, aber das sind auch ueber 500km und wir mussten 2x Umsteigen. Aber der Trip von Hampi nach Bangalore Sonntagnacht ist nicht zu toppen! In Hampi sind wir um 20:30 Uhr los, weil wir noch mit der Rikscha nach Hospet mussten (17 km). Von dort sollte der Bus um 22:30 Uhr losfahren. Los ging es dann um 23 Uhr (das ist normal) aber was denkt ihr, wie oft man auf einer Strecke von 350 km (Hampi-Bangalore) einen Reifenschaden haben kann?
1, 2 oder 3 Mal?
Wir hatten 4 Pannen, davon 4 geplatzte Reifen und einen, sich in seine Bestandteile aufloesenden Reifen!!! Bei der ersten Panne (nach ca. 1h) sind beide Reifen auf einer Seite der Hinterachse geplatzt... haben dann ca. eine Stunde gewartet, bis ein Truck angehalten hat, der mit dem fehlendem Teil fuer den Wagenheber und einem Reifen ausgeholfen hat. Danach meinte der Busfahrer etwas schneller fahren zu muessen, was natuerlich wieder mit einem geplatzten Reifen geaendet hat. Weiss nicht, wo er das Ersatzrad her bekommen hat, ich habe die Zeit zum schlafen genutzt!
Nach ein paar Kilometern hat sich dann von einem Reifen die obere Schicht abgeloest. Da das natuerlich langsam passiert faehrt man ein paar Kilometer, bis sie von alleine abfaellt, das ist natuerlich tierisch laut, da der Reifen immer gegen den Fahrzeugboden schlaegt... Ein paar Kilometer weiter ist der ueberfluessige Teil dann abgefallen. Aber leider nur zur Haelfte, so dass der Reifen natuerlich eine riesige Unwucht bekommen hat. Hat sich so angefuehlt, als ob der Bus jeden Meter ein Schlagloch mitnimmt! An schlafen war da nicht mehr zu denken, aber es wurde ja auch schon hell. Keine 50 km weiter, es war schon 9 Uhr (eigentlich sollten wir seit 3 Stunden in Bangalore sein) ist der vierte Reifen geplatzt.
Da wir immer noch ca. 80 km von Bangalore entfernt waren mussten wir uns nach einer anderen Reisemoeglichkeit umgucken (ganz davon abgesehen, dass wir mitten in der Einoede waren). Irgendwann hat dann ein "Public Bus" angehalten und uns mitgenommen. Ist natuerlich kein Platz mehr frei gewesen (Stehplaetze eigentlich auch nicht) und die ganze Zeit von Indern angestaart zu werden die anscheinend noch nie einen grossen Europaeer gesehen haben ist auch nicht wirklich angenehm. Mit dem Bus ging es dann bis zur naechsten Stadt (ca. 1h) und dann von da mit einem weiterem Bus nach Bangalore. Waren dann nach 16 1/2 Stunden um 13 Uhr (7 Stunden zu spaet), in Bangalore und um 14Uhr bei der Arbeit. War ein schoener, kurzer Arbeitstag...
Prashanth (mein Kollege) fand das nicht so witzig, musste sich einen halben Tag Urlaub nehmen und etwas peinlich war es ihm wohl auch.
Kann ja mal passieren!
Mittwoch, April 13, 2005
Hampi
>>Hampi gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es war vor ungefähr 800 Jahren die Hauptstadt des hinduistischen Königreich Vijayanagar und angeblich von ca. 1 Millionen Menschen bewohnt. Durch einen Einfall muslimischer Soldaten wurde die Stadt nach mehreren Kriegen dem Erdboden gleich gemacht. In einem Gebiet von 30 km² sind überall kleine Tempel und hinduistische Statuen verstreut. Die Kulturdenkmäler sind in eine außergewöhnliche Felsenlandschaft eingebettet, die von fruchtbaren Bananenplantagen und Reisfeldern durchschnitten ist. Die Region lebt vom Fluss (Viannagara), der die paradiesisch anmutende Landschaft im natürlichen Flusslauf begrünt.<< (www.wikipedia.de)
Mit waren: Clemens (D), Bastian (D), Guiliano (BRA), Prashanth (IND), ich, Lisy (MEX), Peter (NL) und Cesar (MEX). Hampi liegt ca. 350 km von Bangalore entfernt. Der Bus fuhr am Fr. um 8:30 Uhr los und 7 Stunden später waren wir in Hospet. Hospet liegt 17 km von Hampi entfernt und da es erst 4:30 Uhr war, haetten wir noch 1 ½ h auf den Bus warten müssen.
Nachdem wir aus dem Bus gestiegen sind standen keine 5 Minuten später 20 Inder um uns rum und wollten gucken... und uns irgendwas verkaufen.
Nach ein paar Minuten diskussion mit den Rikscha- fahrern sind wir dann mit 3 Rikschas für je 100 Rupies nach Hampi gefahren. Durch Hampi fließt ein Fluss und da die „Hotels“ auf der anderen Seite des Flusses liegen braucht man ein Boot und einen Bootsmann, aber die Boote sehen eher aus wie eine große Salatschüssel und der Bootsmann war noch am schlafen...
Nachdem einchecken und einem kleinen Frühstück haben wir uns dann Mofas geliehen und sind damit ein bisschen durch die Gegend gefahren, ein paar Tempel angeguckt. Am späten Nachmittag sind wir dann zu einem See gefahren und da eine Runde geschwommen. Kaum waren wir da kamen schon zwei Inder angelaufen, weiß der Geier woher, das nächste Haus war 2 km entfernt. Etwas später kam dann einer mir dem Fahrrad und hat uns gefragt ob wir ein Bier haben wollen. Ja klar!
Der ist dann mit einer Mofa los und hat uns ein paar kalte Kingfisher gebracht, die wir dann bei Sonnenuntergang am See genossen haben.
Sonntag wollten wir zeitlich los um uns die Ruinen des alten Hampis anzuschauen, aber mit 8 Leuten dauert das ja alles ein bisschen länger. Bis wir dann nach dem Frühstück endlich genug Diskussionen um das wie, womit und den Preis gehabt hatten sind wir dann um 11 Uhr los, Wieder mit 3 Rikschas, die Rikschas für 8 Personen waren angeblich schon alle ausgebucht... Sind dann mit der Rikscha von einem Tempel zum nächsten gefahren. Die Tempel, oder was von ihnen noch übrig ist, sind schon sehr beeindruckend! Die Bilder können leider nicht wirklich vermitteln, wie es da ausgesehen hat. Da wir natürlich erst Mittags los sind, war es ein bisschen zu „warm“ und wir waren nach 3 Stunden ziemlich geschafft. Nach der Tempeltour sind wir zum späten Mittagessen ins „Mango Tree“ Restaurant gegangen (geniales Restaurant, es ist um einen riesigen Mangobaum gebaut, man hat eine super Aussicht und das Essen ist auch gut. Da haben wir dann ein paar Stunden rumgegammelt und uns dann auf den Rueckweg gemacht.
Hampi sollte man auf alle Fälle gesehen haben! (wenn man gerade in der Nähe ist)
Mit waren: Clemens (D), Bastian (D), Guiliano (BRA), Prashanth (IND), ich, Lisy (MEX), Peter (NL) und Cesar (MEX). Hampi liegt ca. 350 km von Bangalore entfernt. Der Bus fuhr am Fr. um 8:30 Uhr los und 7 Stunden später waren wir in Hospet. Hospet liegt 17 km von Hampi entfernt und da es erst 4:30 Uhr war, haetten wir noch 1 ½ h auf den Bus warten müssen.
Nachdem wir aus dem Bus gestiegen sind standen keine 5 Minuten später 20 Inder um uns rum und wollten gucken... und uns irgendwas verkaufen.
Nach ein paar Minuten diskussion mit den Rikscha- fahrern sind wir dann mit 3 Rikschas für je 100 Rupies nach Hampi gefahren. Durch Hampi fließt ein Fluss und da die „Hotels“ auf der anderen Seite des Flusses liegen braucht man ein Boot und einen Bootsmann, aber die Boote sehen eher aus wie eine große Salatschüssel und der Bootsmann war noch am schlafen...
Nachdem einchecken und einem kleinen Frühstück haben wir uns dann Mofas geliehen und sind damit ein bisschen durch die Gegend gefahren, ein paar Tempel angeguckt. Am späten Nachmittag sind wir dann zu einem See gefahren und da eine Runde geschwommen. Kaum waren wir da kamen schon zwei Inder angelaufen, weiß der Geier woher, das nächste Haus war 2 km entfernt. Etwas später kam dann einer mir dem Fahrrad und hat uns gefragt ob wir ein Bier haben wollen. Ja klar!
Der ist dann mit einer Mofa los und hat uns ein paar kalte Kingfisher gebracht, die wir dann bei Sonnenuntergang am See genossen haben.
Sonntag wollten wir zeitlich los um uns die Ruinen des alten Hampis anzuschauen, aber mit 8 Leuten dauert das ja alles ein bisschen länger. Bis wir dann nach dem Frühstück endlich genug Diskussionen um das wie, womit und den Preis gehabt hatten sind wir dann um 11 Uhr los, Wieder mit 3 Rikschas, die Rikschas für 8 Personen waren angeblich schon alle ausgebucht... Sind dann mit der Rikscha von einem Tempel zum nächsten gefahren. Die Tempel, oder was von ihnen noch übrig ist, sind schon sehr beeindruckend! Die Bilder können leider nicht wirklich vermitteln, wie es da ausgesehen hat. Da wir natürlich erst Mittags los sind, war es ein bisschen zu „warm“ und wir waren nach 3 Stunden ziemlich geschafft. Nach der Tempeltour sind wir zum späten Mittagessen ins „Mango Tree“ Restaurant gegangen (geniales Restaurant, es ist um einen riesigen Mangobaum gebaut, man hat eine super Aussicht und das Essen ist auch gut. Da haben wir dann ein paar Stunden rumgegammelt und uns dann auf den Rueckweg gemacht.
Hampi sollte man auf alle Fälle gesehen haben! (wenn man gerade in der Nähe ist)
Freitag, April 08, 2005
Arbeit III
...schon ist wieder eine Woche vorbei! Auf der Arbeit habe ich diese Woche nicht wirklich etwas geschafft/gemacht weil ich einfach keine Unterlagen und Infos hatte. Und nach ein paar Tagen rumgooglen hatte ich auch keine Lust mehr. Deswegen bin ich gestern zu Himanshu und habe ihm gesagt, dass ich etwas machen/lernen und nicht den ganzen Tag rumsurfen und meine Zeit verschwenden will...
Jetzt habe ich Pro-Engineer (3D CAD-Software) auf meinem PC und werde mich da ein bisschen einarbeiten und dann mal schaun.
Abgesehen von 2 Partys (Fairwell Party fuer Jonna (D) und Birthday Party von Michael (RU))war es eine ruhige Woche.
In einer Stunde ist Feierabend, dann schnell nach Hause, ein paar Sachen in den Rucksack schmeissen und ab geht's nach Hampi...
Jetzt habe ich Pro-Engineer (3D CAD-Software) auf meinem PC und werde mich da ein bisschen einarbeiten und dann mal schaun.
Abgesehen von 2 Partys (Fairwell Party fuer Jonna (D) und Birthday Party von Michael (RU))war es eine ruhige Woche.
In einer Stunde ist Feierabend, dann schnell nach Hause, ein paar Sachen in den Rucksack schmeissen und ab geht's nach Hampi...
Sonntag, April 03, 2005
Party-Wochenende
Dieses Wochenende bin ich leider nicht aus Bangalore heraus- gekommen. Eigentlich wollten wir nach Hampi, machen wir dann naechstes Wochenende. Freitag waren wir im Spinn (Club), die muessen aber neuerdings um 1 schliessen, weil somst die Polizei kommt. Einen anderen Club haben sie schon ganz dichtgemacht (wegen Drogen oder so).
Samstag war dann Geburtstags-Party bei Kunal. Der wohnt (wie man sieht) direkt neben dem Flughafen. Die Party war auf dem Dach und man konnte direkt die Flugzeuge starten und landen sehen (und auch hoeren). Wohnen moechte ich da nicht...
Auf dem Dach hat auch ein Inder gewohnt (in einem kleinem Zimmer) der wollte eigentlich schlafen, weil er um 7 Uhr Cricket spielen wollte...
So, jetzt ist das Wochenende schon wieder fast vorbei.
Hoffe, dass die kommende Woche ein bisschen interessanter wird als die letzte. Da habe ich naemlich effektiv nichts geschafft/gemacht...
Samstag war dann Geburtstags-Party bei Kunal. Der wohnt (wie man sieht) direkt neben dem Flughafen. Die Party war auf dem Dach und man konnte direkt die Flugzeuge starten und landen sehen (und auch hoeren). Wohnen moechte ich da nicht...
Auf dem Dach hat auch ein Inder gewohnt (in einem kleinem Zimmer) der wollte eigentlich schlafen, weil er um 7 Uhr Cricket spielen wollte...
So, jetzt ist das Wochenende schon wieder fast vorbei.
Hoffe, dass die kommende Woche ein bisschen interessanter wird als die letzte. Da habe ich naemlich effektiv nichts geschafft/gemacht...
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