Endlich wieder ein Wochenendtrip (nachdem ich letztes Wochenende ein bisschen flach gelegen habe und wir davor das Wochenende nur Samstag unterwgs waren. Wir hatten geplant nach Mangalore zu fahren, eine schoene bbach zu suchen uns da ein bisschen in die Sonne zu legen und dann mal gucken was es da sonst noch so zu sehen gibt. Aber es kam dann ein bisschen anders. Erstens hatte ich keine Lust wieder Travel Agent zu spielen und alles zu organisieren, so dass es Freitag war und noch keine Tickets oder ein Auto gebucht waren. Haben es dann aber doch noch geschafft und weil Thom und Oana kurzfristig abgesagt haben sind wir dann mit einem Toyota Qualis gefahren. Fuer 5 Leute + Fahrer genug Platz, aber ist halt nur ein Auto und da ist nicht viel mit schalfen. Sind Freitag Nacht um 12 los, mussten erstmal den Fahrer aufklaeren, dass wir nicht nach Mysore sondern nach Mangalore wollten... War aber kein Problem, ausserdem war er der erste Fahrer der englisch sprechen konnte. Hat schon Vorteile, so konnte ich ihm wenigsten den Weg zu unserem Haus erklaeren und waehrende der Fahrt ist es auch angenehmer als wenn man sich nur mit Haenden und Fuessen verstaendigen muss... Mitten in der Nacht haben wir dann erstmal eine Stunde im Stau gestanden! Auf der bergigen Strecke hatten sich wohl die Bremsen von mind. 2 Trucks verabschiedet... Am Morgen haben wir uns dann suedlich von Mangalore einen Strand gesucht und eine Pause eingelegt (auch fuer unseren Fahrer...). Weil Mangalore auch nur eine Stadt ist und man nicht wirklich jeden Tempel sehen muss sind wir dann nach Norden in Richtung Udupi gefahren. In Udupi gab es natuerlich auch einen Tempel zu sehen! Der war nicht so beieindruckend vom aussehen und der Kunstfertigkeit sondern wir konnten einen Einblick in das Geschehen im Tempel werfen. Ein ---angajierter Inder hat uns den ganzen Tempel gezeigt und uns alles erklaert. Es arbeiten 400 Menschen im Tempel, Abends gibt es fuer alle die hungrig sind etwas zu Essen, im Tempel wurden auch Kuehe und zwei Elefanten gehalten. Abends gab es dann noch eine "Prozession" mit einem riesigen Wagen der einmal um den Tempelplatz gezogen wurde. Vorne weg lief der Elefant und es gab Musik, Tanz und Feuerwerk, Wir hatten wirklich Glueck das erleben zu koennen. Sonntag hatten wir uns dazu entschlossen einen kleinen Umweg einzulegen und zu den Jog Falls zu fahren (die hoechsten Wasserfaelle Indiens). Auf dem Weg dahin gab es noch eine Statue zu besichtigen die allein schon von ihrer Lage und Groesse sehr beeindruckend war. Bei den Jog Falls (293m) haben wir dann noch ein erfrischendes Bad genommen (war auch noetig nach der Klettertour). Als wir im Wasser waren hat uns natuerlich so ein bloeder Affe die ganzen Bananen geklaut... war nicht schlimm, der ist bestimmt dran krepiert, denn anstatt sich die mit seinen Artgenossen zu teilen hat er sich die alle alleine reingeschoben!
Um halb 5 waren wir wieder zurueck in B´lore und unser Fahrer so muede, dass er sich direkt bei uns vorm Haus ins Auto zum schlafen gelegt hat!
Montag, Mai 30, 2005
Freitag, Mai 27, 2005
Monsoon
Es ist soweit, der Monsun hat begonnen!!!
- Was das heisst?
- kurz gesagt: ganz viel Wasser von oben...
aber in Bangalore ist das nicht so schlimm, da es nur ein paar Stunden am Tag und auch nicht ganz so stark wie z.B. in Delhi regnet. Heute hat es ein bisschen mehr geregnet als normal, dass hat dann dazu gefuehrt, dass halb Bangalore unter Wassers stand. Waehrend des Monsuns gibt es 2 Probleme, erstens die Stromausfaelle nehmen zu und wenn es regnet bekommt man keine Rikscha und wenn doch, dann verlangen sie mindestens den doppelten Preis. Heute bin ich gelaufen, war dann auch ziemlich nass, aber war ziemlich interessant, Man trifft ein paar Leute unterwegs und man sieht mehr als aus der Rikscha. Habe 1 ½ h fuer die 7 km gebraucht. Wenn es dann mal wieder einen Power-Cut gibt., dann sitzt man halt den ganzen Abend bei Kerzenlicht zusammen, hat auch was!Aber das sind nur meine kleinen Probleme, wenn es so stark regnet stehen die Huetten oder eher Zelte der in den Armenvierteln unter Wasser und es sterben fast jedes Mal ein paar Menschen, entweder sind es Kinder die von der Stroemung mitgerissen werden oder Menschen die einen Stromschlag bekommen. Viele Trafostationen stehen dann naemlich auch unter Wasser und wenn man sich dann in der Naehe aufhaelt stirbt es sich ganz schnell!
- Was das heisst?
- kurz gesagt: ganz viel Wasser von oben...
aber in Bangalore ist das nicht so schlimm, da es nur ein paar Stunden am Tag und auch nicht ganz so stark wie z.B. in Delhi regnet. Heute hat es ein bisschen mehr geregnet als normal, dass hat dann dazu gefuehrt, dass halb Bangalore unter Wassers stand. Waehrend des Monsuns gibt es 2 Probleme, erstens die Stromausfaelle nehmen zu und wenn es regnet bekommt man keine Rikscha und wenn doch, dann verlangen sie mindestens den doppelten Preis. Heute bin ich gelaufen, war dann auch ziemlich nass, aber war ziemlich interessant, Man trifft ein paar Leute unterwegs und man sieht mehr als aus der Rikscha. Habe 1 ½ h fuer die 7 km gebraucht. Wenn es dann mal wieder einen Power-Cut gibt., dann sitzt man halt den ganzen Abend bei Kerzenlicht zusammen, hat auch was!Aber das sind nur meine kleinen Probleme, wenn es so stark regnet stehen die Huetten oder eher Zelte der in den Armenvierteln unter Wasser und es sterben fast jedes Mal ein paar Menschen, entweder sind es Kinder die von der Stroemung mitgerissen werden oder Menschen die einen Stromschlag bekommen. Viele Trafostationen stehen dann naemlich auch unter Wasser und wenn man sich dann in der Naehe aufhaelt stirbt es sich ganz schnell!
Sonntag, Mai 22, 2005
American idiot!
American idiot! So heisst das neue Album von Green Day. Habe es mir letzte Woche gekauft, sind ein paar ziemlich coole Lieder drauf. Der Titel passt aber auch auf unsere Mitbewohnerin (seit heute Exmitbewohnerin!), nennen wir sie Ashley. (Ihr richtiger Name ist Michelle Anders, geboren 1982 in North Carolina, USA). Und stupid ist eigentlich nicht wirklich der passende Ausdruck, aber schlimmer Woerter moechte ich hier nicht Veroeffentlichen. Um die komplette Story mit allen Hoehepunkten aufzuschreiben fehlt mir die Zeit und ich muesste einen neuen weblog dafuer eroeffnen. Mieke hat die Story aufgeschrieben und sie ist bei 5 Din A4 Seiten. Also kommt hier mal die Kurzfassung:
In den letzten Wochen/Monaten sind ein paar Dinge hier im Haus verschwunden. Angefangen mit Peters PC-Mouse, Magnus externe USB-Festplatte, ein paar Sachen von Jonna und als letztes Lisys Digicam. Durch ein paar Merkwuerdigkeiten viel der Verdacht ziemlicb schnell auf Ashley, konnte aber keiner beweisen. Sonntag hat Ashley dann Fotos mit einer Digicam gemacht, die irgendwie wie die von Lisy aussah...
Darauf angesprochen hat sie ein paar Erklaerungen einfallenlassen, waren aber alle nicht so stimmig und ausserdem hatte Lisy den beleg mit der Seriennummer. Dann folgten ein paar Turbulente Tage, das wichtigste: Montag hat Ashley, weil Lisy sie auf die Kamera angesprochen hat, fluchartig das Haus verlassen (mit der Kamera). Sie hat dabei bloederweise das wichtigste vergessen (Flugticket, Kreditkarte und das allerwichtigste, ihren Reisepass!) Die Sachen gingen dann irgendwie verloren... Wir haben sie dann vor die Wahl gestellt: die Sachen zurueck und wir finden vielleicht ihre Sachen wieder oder halt nicht.... und da man als Ami mit einem US-Pass in den meisten Laendern auf der Welt nicht zu den beliebtesten Auslaendern zaehlt, waere es fuer sie nicht ganz so einfach gewesen sich einen neuen Pass und eine Ausreisegenehmigung zu besorgen ... shit happens! Da sie aber die Sachen nicht hat (aha, schon in den USA?) hat sie dann angeboten die Sachen zu bezahlen (nur so, nicht weil sie sie geklaut hat, nur um wieder an ihren Pass zu kommen... auch gut!). Nach ein paar Diskussionen hat sie dann wieder willig bezahlt. Heute hat sie mir dann das Geld fuer Magnus Festplatte gegeben, aber zuerst nur den Anteil fuer die Festplatte und nicht die 1500 Rs fuer die Tasche. (warum? Ich weiss nicht, vielleicht hat sie ja wirklich nur die Festplatte ohne die Tasche geklaut....) Hatte daraufhin eine kurze Diskussion mit ihr und 5 Minuten spaeter das restlicheh Geld.
In den letzten Wochen/Monaten sind ein paar Dinge hier im Haus verschwunden. Angefangen mit Peters PC-Mouse, Magnus externe USB-Festplatte, ein paar Sachen von Jonna und als letztes Lisys Digicam. Durch ein paar Merkwuerdigkeiten viel der Verdacht ziemlicb schnell auf Ashley, konnte aber keiner beweisen. Sonntag hat Ashley dann Fotos mit einer Digicam gemacht, die irgendwie wie die von Lisy aussah...
Darauf angesprochen hat sie ein paar Erklaerungen einfallenlassen, waren aber alle nicht so stimmig und ausserdem hatte Lisy den beleg mit der Seriennummer. Dann folgten ein paar Turbulente Tage, das wichtigste: Montag hat Ashley, weil Lisy sie auf die Kamera angesprochen hat, fluchartig das Haus verlassen (mit der Kamera). Sie hat dabei bloederweise das wichtigste vergessen (Flugticket, Kreditkarte und das allerwichtigste, ihren Reisepass!) Die Sachen gingen dann irgendwie verloren... Wir haben sie dann vor die Wahl gestellt: die Sachen zurueck und wir finden vielleicht ihre Sachen wieder oder halt nicht.... und da man als Ami mit einem US-Pass in den meisten Laendern auf der Welt nicht zu den beliebtesten Auslaendern zaehlt, waere es fuer sie nicht ganz so einfach gewesen sich einen neuen Pass und eine Ausreisegenehmigung zu besorgen ... shit happens! Da sie aber die Sachen nicht hat (aha, schon in den USA?) hat sie dann angeboten die Sachen zu bezahlen (nur so, nicht weil sie sie geklaut hat, nur um wieder an ihren Pass zu kommen... auch gut!). Nach ein paar Diskussionen hat sie dann wieder willig bezahlt. Heute hat sie mir dann das Geld fuer Magnus Festplatte gegeben, aber zuerst nur den Anteil fuer die Festplatte und nicht die 1500 Rs fuer die Tasche. (warum? Ich weiss nicht, vielleicht hat sie ja wirklich nur die Festplatte ohne die Tasche geklaut....) Hatte daraufhin eine kurze Diskussion mit ihr und 5 Minuten spaeter das restlicheh Geld.
Sonntag, Mai 15, 2005
City Market (Bangalore)
Heute haben wir mal eine kleine Erkundungstour unternommen und uns das "richtige" Bangalore angeschaut. Der City Market ist nicht nur ein Marktplatz, eigentlich ist das schon ein ganzer Stadtteil in dem es fast alles zu kaufen gibt. Neben Obst, Gemuese und Blumen auch alles andere (Werkzeuge, Fernseher, einfach alles!) Die Gegend ist sehr arm, aber die Menschen sehr freundlich und man wird hier auch nicht von Bettlern und Souvenirverkaeufern belagert. Aber voll ist es da...
Samstag, Mai 14, 2005
Shravanabelagola
Heute nur ein „one-day“ trip! Sind zu zwoelft mit einem Tempo Traveller zu einer kleinen Tempelrundfahrt aufgebrochen. Zuerst sind wir nach Shravanabelagola (kann diesen Namen einfach nicht aussprechen...) gefahren um uns die groesste aus einem Stein gehauene Statue der Welt/Indiens anzuschauen. Sie ist ein kleines Weltwunder, denn sie steht auf einem kleinne Berg und der Stein aus dem sie gehauen ist kommt in dieser Gegend nicht vor... wie ist sie also dahin gekommen? Und vor allem, wie ist sie auf den Berg gekommen. Selbst mit heutigen Mitteln waere es ein schwieriges Unterfangen so einen grossen Stein auf den Berg zu bekommen!
Aber bevor es losgehen konnte mussten mal wieder ein paar kleines Problem geloest werden... Den Fahrer hatte ich fuer 5 Uhr bestellt, aber um5 und auch um 5:20 noch kein Tempo traveller zu sehen. Hatte auch keine Nr. vom Fahrer nur die Tel. Nr. vom Agency. Da ich letztes Mal schon Probleme hatte sie zu verstehen habe ich Prashanth angerufen, damit er dort anruft. Hat er auch gemacht, aber irgendwie hat es Prashanth manchmal nicht so ganz raus, wahrscheinlich hat er denen gesagt sie sollen mich anrufen, haben sie dann auch gemacht und mich wieder (wie eine Woche zuvor auch schon) vollgelabert (ich weiss wirklich nicht ob das Hindi, Kannada oder vielleicht doch Englisch sein sollte), Nach ein paar Minuten haben wir uns dann doch geschafft uns zu verstaendigen oder auch nicht, haben unser Gespraech zumindest beendet! Wollte ja auch nur nachfragen wo der Fahrer mit dem Auto bleibt, war ja schliesslich schon fast 6 Uhr und angedacht war 5Uhr zum losfahren...
Wie schon gesagt, die Statue war sehr beeindruckend, aber um sie sehen zu koennen muss man erstmal die 700 Stufen auf den Berg rauf, und das ohne Schuhe. Am Fuss des Berges haben sie Socken verkauft, aber wer braucht schon so was... Wir waren ja relativ frueh da und es war noch nicht so heiss, aber auf dem Weg zurueck wurden die Fusssohlen schon sehr warm...Dann gab es in Belur und Halebid noch zwei Tempel zu besichtigen die wirklich sehenswert sind, nicht wegen ihrer Groesse sondern wegen der zig tausend Figuren die den ganzen Tempel zieren. Angeblich hat man 80 Jahre daran gearbeitet und nie komplett fertig gestellt.
Aber bevor es losgehen konnte mussten mal wieder ein paar kleines Problem geloest werden... Den Fahrer hatte ich fuer 5 Uhr bestellt, aber um5 und auch um 5:20 noch kein Tempo traveller zu sehen. Hatte auch keine Nr. vom Fahrer nur die Tel. Nr. vom Agency. Da ich letztes Mal schon Probleme hatte sie zu verstehen habe ich Prashanth angerufen, damit er dort anruft. Hat er auch gemacht, aber irgendwie hat es Prashanth manchmal nicht so ganz raus, wahrscheinlich hat er denen gesagt sie sollen mich anrufen, haben sie dann auch gemacht und mich wieder (wie eine Woche zuvor auch schon) vollgelabert (ich weiss wirklich nicht ob das Hindi, Kannada oder vielleicht doch Englisch sein sollte), Nach ein paar Minuten haben wir uns dann doch geschafft uns zu verstaendigen oder auch nicht, haben unser Gespraech zumindest beendet! Wollte ja auch nur nachfragen wo der Fahrer mit dem Auto bleibt, war ja schliesslich schon fast 6 Uhr und angedacht war 5Uhr zum losfahren...
Wie schon gesagt, die Statue war sehr beeindruckend, aber um sie sehen zu koennen muss man erstmal die 700 Stufen auf den Berg rauf, und das ohne Schuhe. Am Fuss des Berges haben sie Socken verkauft, aber wer braucht schon so was... Wir waren ja relativ frueh da und es war noch nicht so heiss, aber auf dem Weg zurueck wurden die Fusssohlen schon sehr warm...Dann gab es in Belur und Halebid noch zwei Tempel zu besichtigen die wirklich sehenswert sind, nicht wegen ihrer Groesse sondern wegen der zig tausend Figuren die den ganzen Tempel zieren. Angeblich hat man 80 Jahre daran gearbeitet und nie komplett fertig gestellt.
Montag, Mai 09, 2005
Ootacamund aka Ooty (Tamil Nadu)
Wie Coorg liegt Ooty in den Bergen und ist jetzt im Sommer ein bisschen ueberfuellt mit Touristen (indischen), die sich in den kuehlen Bergen vor der Hitze zurueckziehen. Wir haben uns einen „Tempo Traveller“ gemietet und sind zu acht Freitagnacht losgefahren. Nach 8 Stunden und ca. 290 km sind wir passend in Ooty angekommen um Myrte aufzuwecken. Myrte ist einen Tag frueher gefahren da sie ihr Praktikum beendet hat und ihr Reise durch Indien gestartet hat. Wir sind dann zum Fruehstuecken gegangen (Masala Dosa), im Restaurant haben wir uns dann nach einem Guide erkundigt und einen gefunden. Im Hotel hatten sie uns gesagt es waere zu spaet und der Guide haette auch 300 Rs/Pers. genommen, unser war ein bisschen guenstiger (100Rs/Pers).
Haben dann wieder unseren Fahrer aufgeweckt (nachdem er es sich gerade im Wagen gemuetlich gemacht hatte...) und haben uns ausserhalb der Stadt absetzen lassen. Wir haben dann eine 7-stuendige Trekkingtour unternommen. Haben ziemlich viel Natur gesehen, spuren von Tigern (leider keinen lebenden, aber ist vielleicht auch besser so...). Knochen von Bueffeln, Kratzspuren an Baeumen auf denen der Tiger auf Beute lauert, etc.. Auf dem Weg haben wir noch einen Tribe (Stamm) besucht, die noch ziemlich urspruenglich leben, da schlaeft die ganze Familie noch in einer kleinen Huette in einem Bett aus Stein...
Am Nachmittag musste es dann natuerlich noch regnen, war aber nicht ganz so schlimm, da wir genau passend an einer zu einer Huette kamen wo wir den Regenschauer abwarten konnten. In der Huette, bzw. auch drum herum, wurde Eukalyptusoel hergestellt. Habe zwar nicht 100% verstanden wie sie es machen, aber zuerst wird aus den Eukalyptusblaettern das Oel herausgekocht, das Oel wird dann getrennt und gesammelt. Das Feuer unter dem Kessel wurde mit den Eukalyptusblaettern geheizt. Die ganze Huette bestand eigentlich nur aus Eukalyptusblaettern (das Dach, die Waende und die Huette stand auf einem 3 Meter hohen Berg aus Eukalyptusblaettern... die muss man erstmal aufsammeln!) Die ersten Minuten in der Huette waren nicht so angenehm, es war ziemlich verqualmt und man musste sich erstmal daran gewoehnen (aber nach draussen gehen war wegen dem Regen nicht drin... Ein paar von uns haben dann auch eine Flasche Eukalyptusoel gekauft. Nach einer halben Stunde hat dann der Regen auch aufgehoert und wir konnten unsere Tour fortsetzen. Abends waren wir dann natuerlich ziemlich geschafft, haben uns noch ein Bierchen gegoennt und sind frueh ins Bett. Der Sonntag war nicht wirklich erfolgreich, zuerst sind wir mit dem „Toy-Train“ nach Coonoor gefahren, eigentlich soll man einen schoenen Ausblick auf die Landschaft haben... aber da war mal wieder das Problem, dass zu viele Menschen in einen zu kleinen Zug wollten. Es gab auch ein paar Wagen mit reservierten Plaetzen, aber wir hatten natuerlich nicht reserviert... Also mussten wir uns irgendwo reinquetschen, habe dann den groessten Teil der Fahrt mit Clemens, 14 Indern und 5 Kindern in einem Abteil verbracht, das eigentlich fuer 10 Personen ausgelegt war... habe dann ab und zu die Kamera aus dem Fenster gehalten und mir auf dem Bildschirm angeguckt wie es draussen aussieht!
Danach wollten wir uns die Sehenswuerdigkeiten in Coonoor angucken, aber bis auf den Botanischen Garten ist daraus nichts geworden. Warum? Weil die Inder grundsaetzlich nicht einen Schritt zurueckgehen! Zu den Sehenswuerdigkeiten, Tee-Plantagen fuehrt nur eine kleine Strassse (eher ein Feldweg), auf der man auch zurueck muss. Da gerade Schulferien sind ist natuerlich viel los, alle Leute wollen dahin, aber da die Inder selbst auf einer so kleinen Strasse versuchen andere zu ueberholen und die grossen Busse auch meinen dahin fahren zu koennen entsteht ein kleines bisschen Chaos! Haben uns das Schauspiel dann 20 Minuten angeguckt und uns entschieden nicht die naechsten 12 Stunden im Stau auf einem 10 km langen Feldweg zu stehen... Auf dem Rueckweg konntne wir dann noch ein paar wilde Elefanten, Bueffel und andere Tiere beobachtet. Die Elefanten konnten wir nur kurz bewundern, da ein paar Inder meinten direkt in Richtung der Elefanten laufen zu muessen...
Haben dann wieder unseren Fahrer aufgeweckt (nachdem er es sich gerade im Wagen gemuetlich gemacht hatte...) und haben uns ausserhalb der Stadt absetzen lassen. Wir haben dann eine 7-stuendige Trekkingtour unternommen. Haben ziemlich viel Natur gesehen, spuren von Tigern (leider keinen lebenden, aber ist vielleicht auch besser so...). Knochen von Bueffeln, Kratzspuren an Baeumen auf denen der Tiger auf Beute lauert, etc.. Auf dem Weg haben wir noch einen Tribe (Stamm) besucht, die noch ziemlich urspruenglich leben, da schlaeft die ganze Familie noch in einer kleinen Huette in einem Bett aus Stein...
Am Nachmittag musste es dann natuerlich noch regnen, war aber nicht ganz so schlimm, da wir genau passend an einer zu einer Huette kamen wo wir den Regenschauer abwarten konnten. In der Huette, bzw. auch drum herum, wurde Eukalyptusoel hergestellt. Habe zwar nicht 100% verstanden wie sie es machen, aber zuerst wird aus den Eukalyptusblaettern das Oel herausgekocht, das Oel wird dann getrennt und gesammelt. Das Feuer unter dem Kessel wurde mit den Eukalyptusblaettern geheizt. Die ganze Huette bestand eigentlich nur aus Eukalyptusblaettern (das Dach, die Waende und die Huette stand auf einem 3 Meter hohen Berg aus Eukalyptusblaettern... die muss man erstmal aufsammeln!) Die ersten Minuten in der Huette waren nicht so angenehm, es war ziemlich verqualmt und man musste sich erstmal daran gewoehnen (aber nach draussen gehen war wegen dem Regen nicht drin... Ein paar von uns haben dann auch eine Flasche Eukalyptusoel gekauft. Nach einer halben Stunde hat dann der Regen auch aufgehoert und wir konnten unsere Tour fortsetzen. Abends waren wir dann natuerlich ziemlich geschafft, haben uns noch ein Bierchen gegoennt und sind frueh ins Bett. Der Sonntag war nicht wirklich erfolgreich, zuerst sind wir mit dem „Toy-Train“ nach Coonoor gefahren, eigentlich soll man einen schoenen Ausblick auf die Landschaft haben... aber da war mal wieder das Problem, dass zu viele Menschen in einen zu kleinen Zug wollten. Es gab auch ein paar Wagen mit reservierten Plaetzen, aber wir hatten natuerlich nicht reserviert... Also mussten wir uns irgendwo reinquetschen, habe dann den groessten Teil der Fahrt mit Clemens, 14 Indern und 5 Kindern in einem Abteil verbracht, das eigentlich fuer 10 Personen ausgelegt war... habe dann ab und zu die Kamera aus dem Fenster gehalten und mir auf dem Bildschirm angeguckt wie es draussen aussieht!
Danach wollten wir uns die Sehenswuerdigkeiten in Coonoor angucken, aber bis auf den Botanischen Garten ist daraus nichts geworden. Warum? Weil die Inder grundsaetzlich nicht einen Schritt zurueckgehen! Zu den Sehenswuerdigkeiten, Tee-Plantagen fuehrt nur eine kleine Strassse (eher ein Feldweg), auf der man auch zurueck muss. Da gerade Schulferien sind ist natuerlich viel los, alle Leute wollen dahin, aber da die Inder selbst auf einer so kleinen Strasse versuchen andere zu ueberholen und die grossen Busse auch meinen dahin fahren zu koennen entsteht ein kleines bisschen Chaos! Haben uns das Schauspiel dann 20 Minuten angeguckt und uns entschieden nicht die naechsten 12 Stunden im Stau auf einem 10 km langen Feldweg zu stehen... Auf dem Rueckweg konntne wir dann noch ein paar wilde Elefanten, Bueffel und andere Tiere beobachtet. Die Elefanten konnten wir nur kurz bewundern, da ein paar Inder meinten direkt in Richtung der Elefanten laufen zu muessen...
Mittwoch, Mai 04, 2005
Nachtrag
Habe es nach 2 wochen endlich mal wieder geschafft meinen weblog aufzufrischen und ein paar neue Bilder ins Netz zu stellen.
Gleich gibt es erst mal ein paar Bier!
Heute Abend ist Thomas (F) und Myrtes (NL) farewell Party! Da werde ich morgen bei der Arbeit mal wieder ein bisschen muede sein...
Nachtrag vom 18. April:
Robertson-House - Krankenhaus!
Letzte Woche waren wir mehr ein Lazarett als ein Traineehouse! Lisy (Mex) hat sich in Hampi zwei Zehen gebrochen, Magnus (D) war mit Mieke (NL) im Krankenhaus! (Magnus hat sich eine fiese Magen-Darminfektion auf der Zugfahrt von Delhi nach Bangalore (42 h) eingefangen, Mieke hatte nach einem Insektenstich eine Infektion im Fuss).
Thomas (F) , mein (Zimmer-)Mitbewohner verlaesst uns in 2 Wochen. Eigentlich wollte er noch 2 Monate bleiben aber die Arbeit von ihm ist ziemlich schlecht und er ist auch schon seit 8 Monaten hier!
Gleich gibt es erst mal ein paar Bier!
Heute Abend ist Thomas (F) und Myrtes (NL) farewell Party! Da werde ich morgen bei der Arbeit mal wieder ein bisschen muede sein...
Nachtrag vom 18. April:
Robertson-House - Krankenhaus!
Letzte Woche waren wir mehr ein Lazarett als ein Traineehouse! Lisy (Mex) hat sich in Hampi zwei Zehen gebrochen, Magnus (D) war mit Mieke (NL) im Krankenhaus! (Magnus hat sich eine fiese Magen-Darminfektion auf der Zugfahrt von Delhi nach Bangalore (42 h) eingefangen, Mieke hatte nach einem Insektenstich eine Infektion im Fuss).
Thomas (F) , mein (Zimmer-)Mitbewohner verlaesst uns in 2 Wochen. Eigentlich wollte er noch 2 Monate bleiben aber die Arbeit von ihm ist ziemlich schlecht und er ist auch schon seit 8 Monaten hier!
Montag, Mai 02, 2005
Coorg
Dieses Wochenende haben wir in Coorg verbracht. Es ist bekannt fuer Kaffee- und Teeplantagen und wird auch "Scotland of India" genannt. Da wir keine Bustickets mehr zu bekommen waren mussten wir uns ein Auto mieten (Fahrer ist natuerlich inklu), war uns aber auch ganz recht... So konnten wir Freitag und Sonntag zu Hause im Bett schlafen und nicht eine mehr oder weniger schlaflose nicht in einem Bus oder Zug zu verbringen. Der Fahrer sollte um 6 Uhr kommen, aber anstatt sich Freitag drum zu kuemmern wo er denn hinkommen soll ruft er um 6 an, natuerlich spricht er weder Englisch noch Hindi... haben dann doch noch zusammengefunden und konnten um halb 7 dann los. Wir hatten einen TATA Sumo, sieht so aehnlich aus wie die G-Klasse von Mercedes, und man kann "theoretisch" mit bis zu 10 Personen (kleine Inder) darin Platz finden. Fuer uns war es gerade passend. Auf dem Weg nach Coorg haben wir einen kleinen Abstecher zum "Tibetan Settlement" gemacht und uns dort den "Golden Tempel" angeschaut. Ziemlich beeindruckend, durften leider keine Fotos machen und eigentlich darf man sich in dem Gebiet auch nur mit einer Genehmigung aus Dellhi aufhalten. Man kommt sich fast vor wie in Tibet, nur die hohen Berge fehlen.
In Madikeri haben wir zum Abschluss des Tages einen kleinen hike auf einen Berg gemacht um uns von dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Abends haben wir dann ein Lagerfeuer gemacht und uns gemuetlich ein Bier getrunken. Am Sonntag hatten wir die Wahl zwischen trekking (20km) oder uns einen 4-wheel-drive mieten und in der Berge fahren. Haben uns dann fuer letzteres entschieden, aber trekking werde ich auf alle Faelle noch machen. Sind in den Bergen ein bisschen gewandert unser Guide hat uns Unterwegs einen Tee gemacht und wir haben die Aussicht genossen. Eigentlich wollten wir ja eine Kaffee- oder Teeplantage besichtigen, aber irgendwie haebn wir das versaeumt. Dafuer haben wir eine Kardamonplantage???, wilden Kaffee und einige andere interessante Pflanzen gesehen. Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen Abstecher zu den Abbi Falls gemacht, bevor wir uns um 6 auf den Rueckweg gemacht haben. Gluecklich die Fahrt lebend und ohne Unfall ueberstanden zu haben (nachts sollte man bei der Fahrt die Augen zu machen, damit man nicht die Busse sieht, die die LKWs ueberholen und einem zwangsweise auf der eigenen Fahrbahn entgegen kommens. Vor allem dann, wenn der Fahrer keine Anstalten macht zu bremsen und es dann irgendwie hinbekommt gerade so ) waren wir um 1 Uhr wieder in Bangalore.
In Madikeri haben wir zum Abschluss des Tages einen kleinen hike auf einen Berg gemacht um uns von dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Abends haben wir dann ein Lagerfeuer gemacht und uns gemuetlich ein Bier getrunken. Am Sonntag hatten wir die Wahl zwischen trekking (20km) oder uns einen 4-wheel-drive mieten und in der Berge fahren. Haben uns dann fuer letzteres entschieden, aber trekking werde ich auf alle Faelle noch machen. Sind in den Bergen ein bisschen gewandert unser Guide hat uns Unterwegs einen Tee gemacht und wir haben die Aussicht genossen. Eigentlich wollten wir ja eine Kaffee- oder Teeplantage besichtigen, aber irgendwie haebn wir das versaeumt. Dafuer haben wir eine Kardamonplantage???, wilden Kaffee und einige andere interessante Pflanzen gesehen. Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen Abstecher zu den Abbi Falls gemacht, bevor wir uns um 6 auf den Rueckweg gemacht haben. Gluecklich die Fahrt lebend und ohne Unfall ueberstanden zu haben (nachts sollte man bei der Fahrt die Augen zu machen, damit man nicht die Busse sieht, die die LKWs ueberholen und einem zwangsweise auf der eigenen Fahrbahn entgegen kommens. Vor allem dann, wenn der Fahrer keine Anstalten macht zu bremsen und es dann irgendwie hinbekommt gerade so ) waren wir um 1 Uhr wieder in Bangalore.
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