Freitag, September 30, 2005

Deutschland

Tja, nach 6 ½ Monaten in Indien war ich 2 Wochen in der Heimat, in Deutschland!
Ist schon eine kleine Umstellung, wenn man wieder in ein „entwickeltes“ und „reiches“ Land kommt. Alles ist anders, vor allem die leere ist mir am Anfang aufgefallen. In Frankfurt am Hbf waren 2 Leute auf dem Bahnsteig (in Indien hätten sich da ein paar Hundert aufgehalten) der Zug war leer (ich habe nie einen leeren Zug in Indien benutzt oder gesehen). Und da gibt es noch zig andere Sachen die mir sehr anders vorkamen... Aber nach ein paar Tagen kommt einem vieles wieder bekannt vor und man gewöhnt sich wieder daran. Aber ich denke (auch jetzt noch) ziemlich häufig noch an Indien und werde es auch weiterhin tun. Ich denke es war die intensivste (Lebens-) Erfahrung die ich bis jetzt gesammelt habe, auch wenn ich auf bestimmt Fragen so keine Antwort parat habe. Viele würden nämlich gerne etwas Außergewöhnliches von mir hören, die Geschichte schlechthin (z.B.: Da bin ich durch dieses kleine Dorf gelaufen und am Ende der Strasse saß dieser Guru unter dem Baum, die Dorfbewohner haben gesagt er hat er seit 3 Monatenn nichts mehr gegessen und dann hat er mit mir gesprochen und mir ein Mantra gegeben, das mich vor allen Krankheiten schützt (darf ich aber nicht weitersagen, sonst wirkt es nicht mehr...)! Das war Indien (fürs erste)!

Montag, September 05, 2005

Abschied

Der Abschied ist mir nicht leicht gefallen, werde auf der Arbeit noch der Abschied von der Robertson-Familie… Ich hatte Freitag einen schoenen Abschied bei Schneider-Electric, eine richtige Verabschiedung mit Blumenstrauss und Versammlung. Es viel nicht nur mir nicht leicht tschuess zu sagen, denn jeder wusste, dass wir uns wohl nicht wieder sehen werden…
Freitagabend habe ich dann mein Ticket gecheckt und festgestellt, dass ich nicht Sonntagnacht sondern Sonntag frueh fliege… Habe ich wohl irgendwie falsch in Erinnerung, war aber nicht so schlimm, musste nur am Samstag noch ein paar Sachen mehr erledigen.
(als ich Suedafrika war habe ich mich auch um einen Tag vertan, damals war ich aber in East London oder Port Elizabeth und musste noch 1200 km nach Kapstadt zurueck legen und nur 24h Zeit, dass war ein bisschen stressiger…)
Habe es also alles ohne grosse Probleme geschafft, auf dem Weg zum Flughafen hat es tierisch geregnet und die Rikscha auf halben Weg den Geist aufgegeben.
Am Flughafen gab es dann eine Abschiedszeremonie mit Raeucherstaebchen und Blumenblueten, Tibo hat auf seiner kleinen Gitarre gespielt… (bis es der Security zuviel wurde) war schon sehr bewegend und emotional, werde viele Freude vermissen und sie mich auch.
Habe ein bisschen zuviel Gepaeck gehabt (30 kg plus 18 kg Handgepaeck), musste aber nichts bezahlen… war aber ganz schoen schwer. Von Frankfurt bis Soest musste ich 5x umsteigen, das ist kein Spass mit knappen 50kg!
Jetzt bin ich also wieder da …

Donnerstag, September 01, 2005

My Farewell Party

Tja, so langsam aber sicher geht meine Zeit hier in Indien dem Ende entgegen. Gestern haben wir Sinas, Bastians und meine Abschiedsparty gefeiert. War ziemlich spassig, haben das ganze Hasu auf den Kopf gestellt , ich hoffe Rebecca (unsere Cleaning Lady) bekommt keinen Herzschlag, wenn sie das Haus sieht… Tiba hat mich Michael 50kg Blumen (Blumenblueten) und Blumengirlanden gekauft (sie brauchten 2 Traeger und ‘ne extra Rikscha zum transportieren…). Mit den Blueten haben wir dann das ganze Haus dekoriert. Das sah schon ziemlich genial aus, auf der Party hatten dann alle Leute Blumenschmuck um den Hals oder in den Haaren. Zum Schluss gab es dann natuerlich noch eine “Blumenschlacht” und durch den Ventilator geschickt ergibt sich ein nettes Bluetenmeer auf dem Boden. (Werde spaeter mal Bilder uploaden)
Ansonsten muss ich noch 2 tage arbeiten, habe meinen Praxissemesterbericht nicht ansatzweise fertig, habe noch ein meeting mit dem team Leader und mit dem CEO (wenn er denn mal Zeit hat). Werde versuchen die letzten Tage versuchen zu geniessen, auch wenn es mir nicht so leicht faellt. Wuerde gerne noch hier bleiben und der Abschied faellt mir nicht leicht, dafuer habe ich eine zu schoene Zeit erlebt.