Donnerstag, Dezember 22, 2005

neue links

Hallo,
habe mal meine Seite bearbeitet und ein paar neue links zugefügt.
Endlich habe ich es geschafft mir webspace für Bilder aus Irland zu beschaffen (Bilder kommen noch in den nächsten Tagen). Die Webseite mit den Australienbildern ist auch wieder online und ich habe einen Link zu Melanies (Brasilien-) Weblog gesetzt.
Wer die BILD-Zeitung als Tageslektüre einer vernünftigen Informationsquelle vorzieht sollte sich die "Notizen über eine große deutsche Boulevardzeitung" im BILDblog auch mal zu Gemüte führen…
Ich habe auch Melanies Seite ein bisschen erweitert und dabei aus versehen einen Teil vom HTML-Code gelöscht, so dass der komplette Weblog weg war – da in ich ganz schön ins schwitzen gekommen. Es ist jetzt aber alles wieder da. Ich glücklicher! ;-)

Donnerstag, Dezember 15, 2005

wie in Indien...

Gestern gab es einen Stromausfall - wie in Indien. Das Tolle daran, ich habe gerade vorm Rechner gesessen und programmiert... war nicht ganz so schlimm, hatte noch nicht soviel gemacht, viel schlimmer ist, dasss ich gestern und heute nichts machen konnte, weil der Server nicht mehr geht und man die Programme nicht mehr kompilieren kann - ganz toll! Muss das morgen abgeben, gibt 20% von der Note in ASICs (Application Specific Integrated Circuit).

Samstag, Dezember 10, 2005

Irisches Wetter

Die letzten Tage hat sich das Wetter mal von der irischen Seite gezeigt – regen – regen – regen!!! Nicht wirklich schön, aber eigentlich will ich mich nicht beschweren, denn bis jetzt war das Wetter meistens besser als ich erwarte haben. Es regnet zwar ziemlich häufig, aber nicht so lange. Man sollte aber nie den Fehler begehen ohne Regenschirm das Haus zu verlassen, auch wenn die Sonne scheint, das Wetter ändert sich doch ziemlich schnell – vor allem wenn man dann mal keinen Regenschirm dabei hat! Jetzt ist es halb fünf und schon dunkel draussen...

Freitag, Dezember 02, 2005

1. Dezember

so schnell vergeht die Zeit, jetzt ist schon Dezember...
aber wo ist mein Adventskalender?

Sonntag, November 27, 2005

Heute schon gehüpft?

Wie Wissenschaftler in Japan errechneten, wäre wenn alle Chinesen auf einmal 20 cm nach links hüpfen würden, also gleichzeitig, die Erde zerstört würde und wir alle sterben würden. Dies hat sich wohl http://www.worldjumpday.org/ zum Ziel gesetzt. Jetzt meine Frage wie kann man dies verhindern? Kurz vorher hüpfen?

Auf was man alles kommen kann... Jump!

Freitag, November 25, 2005

gefunden

ja, wir haben uns dann doch noch irgendwann gefunden, bzw. Andre und Biff habe die Uni gefunden. Hatten ein spassiges Wochenende, Freitag haben wir in der Sportsbar auf dem Campus ein paar Bier getrunken (die beiden konnten sich leider nicht mit Guinness anfreunden). Samstag sind wir dann mit dem Leihwagen (Biff faehrt wie der letzte Henker, mir war nachher richtig schlecht) zuerst zu den Cliffs of Moher gefahren (Biff hat ein bisschen Hoehenangst..., aber nur ein bisschen) und den Abend/Nacht in Galway verbracht. Sonntag sind wir dann noch ein bisschen weiter in den Norden in den Connemara National Park gefahren, habe zum ersten Mal ein bisschen mehr von Irland und der Landschaft gesehen - hat was!
Im Connemara National Park sind wir auch ein bisschen gewandert, haben einen Berg bestiegen (me=hr oder weniger, B. hatte auch etwas zu kaempfen...). Die Landschaft ist wirklich sehenswert (Fotos gibt demnaechst), besonders weil das Gras nicht gruen sondern braun war (ist ja auch schon Novmeber), wird wahrscheinlich komplett anders mit frischem gruenen Gras aussehen...
Das war es dann auch schon mit den beiden, aber sie wollen wieder kommen!

Freitag, November 18, 2005

Wochenende

bin ich froh, endlich Wochenende! Obwohl man ja als Student ja nie wirklich Wochenende hat und eigentlich immer etwas tun muesste... ;-) Aber nicht dieses Wochenende! Erstens habe ich gerade meine Praesentation fuer mein FYP gehalten (war nicht wirklich toll was ich da abgeliefert habe, aber hauptsache bestanden und vorbei!). Und Zweitens sind Andre und Bastian gerade irgendwo in Irland und wollen mich eigentlich besuchen, aber ob das was wird weiss ich nicht! Sie standen schon vor dem "Institute of Technology" was ja mal nix mit der "University of Limerick" zu tun hat und auf der anderen Seite des Flusses liegt... wenn sie nicht in der naecshten halben Stunde die Uni finden, dann wird es heute nichts mehr, dann ist es naemlich dunkel! Wir werden sehen...
Wuensche ein schoenes Wochenende!

Donnerstag, November 10, 2005

überleben

wie lange kann man eigentlich ohne schlaf überleben? Und ohne zu essen? Habe nämlich für beides gerade keien Zeit! Habe heute Nachmittag erfahren, dass ich Freitag den Interimsreport für mein FYP abgeben muss (eignetlich schon letzten fr.) und jetzt steh ich da... 20 Seiten auf Englisch natürlich und dafür gibts auch 'ne Note. Sagt einem auch keiner hier!
Aber 5 Seiten habe ich schon!

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gehe jetzt aber doch ins Bett, bringt nichts mehr jetzt, mal gucken wie ich nach 4-5h Schlaf si drauf bin.

Dienstag, November 08, 2005

Castlegregory

Windsurfing, mehr oder weniger! Am Freitagnachmittag zuerst die Boards auf dem Trailer verstaut und dann ging’s los. Castlegregory liegt im Südwesten in Kerry. Wir waren insgesamt 22 Leute, habe aufgeteilt in drei Ferienhäusern gewohnt wobei das Haus in dem ich geschlafen habe, die Anlaufstelle war, wo wir gekocht und getrunken ;-) haben! Irgendwie ganz schön teuer, für 2 Nächte haben wir 800€ bezahlt! Wir hatten viel Spaß, nicht nur beim surfen... Am Samstag war leider etwas wenig Wind und dafür am Sonntag zuviel, so dass wir nicht surfen konnten. Es sind dann nur John, Fergal, Mark und Owen aufs Board gegangen, dabei hat Fergal auch gleich ein Segel zerstört... Wir hatten auch ein paar Surfboards zum surfen (Wellenreiten, nicht windsurfen) mit und sind in die nächste Bucht (in der Bucht sollen die Wellen so sein wie auf Hawaii, einmalig in Europa!) leider waren die Wellen am Strand ziemlich verwirbelt und die großen „sauberen“ Wellen zu weit weg, haben die Boards dann am Strand gelassen und sind nur so ins Wasser, ein bisschen Bodysurfing... hat Spaß gemacht, aber wenn man dann irgendwann vor Kälte seine Finger nicht mehr bewegen kann hört der Spaß auch auf!
Hier gibt es ein paar schöne Bilder von Castlegrogory (nicht von diesem Wochenende, aber trotzdem sehr schön).
Hier gibt es Bilder von uns in Castlegregory! Kirmes hat es natürlich nicht ersetzt, aber dafür war ich abgelenkt und habe nicht die ganze Zeit in meinem Zimmer gesessen und an Kirmes gedacht! Die die da waren hatten hoffentlich viel Spaß!

Dienstag, November 01, 2005

Schon wieder nichts gerschafft,

zumindest habe ich das Gefühl! Achja, mein Zimmer habe ich heute aufgeräumt und geputzt, wurde wirklich mal Zeit... Aber sonst? Wäsche gewaschen habe ich auch! Und sonst? Nicht viel, sitze zwar jetzt schon ein paar Stunden hier rum und versuche Verilog zu verstehen, etwas zu programmieren und mich aufs Praktikum morgen vorzubereiten, aber irgendwie komme ich nicht weiter. Ausserdem feiern die Iren Halloween – mit Böllern und Raketen wie zu Silvester und lauter Musik! Hätte gerade nichts dagegen, wenn ich jetzt in Körbecke wäre, heute ist Mottecks JGHV und nächste Woche fängt die Kirmes an.... Die werde ich dieses Jahr wohl verpassen – leider! Aber wenn das Wetter so warm bleibt, dann macht das eh keinen Spaß!
So, in Irland ist es jetzt 00:08 und Zeit ins Bett zu gehen...

Montag, Oktober 31, 2005

Essay

so, habe gerade mein erstes Essay für Energy Management fertig geschrieben! War das nen krampf... habe ich jetzt drei Tage für gebraucht. Natürlich nicht wirklich drei am Stück drangesessen sondern, wie das immer so ist, durch vieles ablenken lassen!
Aber das musste jetzt fertig werden, Dienstag ist Abgabe und jeden Tag den man es später abgibt wird die Note 10 % schlechter. Zusammen mit der Präsentation gibt das 30 % von der Gesamtnote. Hier ist das generell so, dass die Hausarbeiten und/oder Laborarbeiten mit bis zu 40 % angerechnet werden. Der Rest halt durch das Final Exam. Wenn man sich also ein bisschen mühe gibt, dann sollte man hier schon alles bestehen können (das sollt ich sowieso). Morgen werde ich mich dann ein bisschen Verilog programmieren, muss da noch die letzten zwei Versuche in ASICs nacharbeiten! Gut, dass hier morgen ein Feiertag ist.
An Langeweile werde ich hier definitiv nicht leiden!
Gute Nacht!

Donnerstag, Oktober 27, 2005

doch kein Guinnes,

habe nur zwei Freiberger Lager aus der Dose getrunken und kein Guinnes im Pub, irgendwie wollte keiner mitkommen und es ist ein ganzes Stück zu laufen. Aber die Präsentation habe ich ganz gut hinbekommen... zumindest besser als einer der Iren mit dem ich die Präsentation zusammen gehalten habe! Na ja ist egal, habe nach der Präsentation erfahren, dass sie auch nur 5% von der Endnote ausmacht, dafür aber das Essay dann 25%. Werde mich dann am Wochenende mal daran setzen und ein paar Seiten schreiben.
Wochenende, wie ich schon geschrieben habe könnte ich auch nach Dublin und Belfast fahren, das muss aber leider ausfallen. Hoffe ich schaffe es trotzdem noch irgendwann dahin – aber ich bin ja noch ein paar Monate hier!

Sinn des Auslandsstudiums!? (s.h. Comment von eckard im Post Clubs & Societies)
Es macht natürlich immer Sinn ins Ausland zu gehen, alleine schon von der Sprache, die ist bei mir sicherlich noch lange nicht perfekt (wird sie auch nie werden) ist. Wir haben hier Englischkurse, aber nur intermediate und advanced, d.h. man hat nicht soviel Auswahl und ich sitze mit Leuten im Kurs, die Englisch auf Lehramt, Anglistik oder Kommunikationswissenschaften und Sprachen studieren. Da frage ich mich dann immer was die da eigentlich noch wollen!? Aber im anderen Kurs sitzen die Spanier und Franzosen, da kann man sein Englisch ganz bestimmt nicht verbessern. Der Sinn im Auslandsstudium besteht bei den meisten eh nur darin ein Semester im Ausland zu verbringen. Viele Studenten müssen auch nur 2 -3 Fächer belegen. Aber es macht sich halt einfach gut, wenn man in seinem Lebenslauf ein Auslandssemester stehen hat. Ich würde es aber vorziehen ein Praxissemester im Ausland zu machen. Schon alleine weil man einfach mehr vom „Leben“ und der Kultur mitbekommt. Hier studiert man, macht Parties und man lernt nicht so einfach Iren kennen und wenn doch, dann sind es auch nur Studenten die dazu noch ziemlich jung sind. Aber noch viel wichtiger ist es etwas ganz anderes zu sehen, ich meine Indien wird wahrscheinlich den meisten etwas zu krass sein, aber einen großen Unterschied zu Deutschland, abgesehen von der Sprache, sehe ich hier nicht. Man kann, wenn man sich nicht nur mit Deutschen unterhält, sein Englisch verbessern, Spaß haben und nachher sagen man war im Ausland ...

Dienstag, Oktober 25, 2005

Windsurfing

dieses Wochenden war leider kein Windsurfen möglich - zu wenig Wind! Dafür gibt es hier ein Video vom "Rusheen Bay Trip" (leider sehr schlechte Quali, habe aber auch noch eine bessere Version, 130MB). Vielleicht klappt es am kommenden Wochenende wieder, aber eigentlich steht da auch ein Ausflug nach Dublin und Belfast von der International Sociaty an. Muss ich mir mal überlgen, aber wahrscheinlich bleibe ich hier, kann ich mir normalerweise eh nicht leisten. Kostet 85€ für Bus und Übernachtung (2 Nächte, Montag ist Bank Holiday) und mind. nochmal das selbe für Essen und trinken ;-)
Da spar ich mir doch lieber das Geld und gebe es für Guinnes aus... kann einen Tag Surfen gehen und die anderen Tage etwas für die Uni tun! Langsam aber sicher überhäuft mich nämlich die Arbeit hier, morgen muss ich eine Präsentation in "Energy Management" halten, nächste Woche das Essay dazu abgeben. Für mein Final Year Project (FYP, Diplomarbeit) sollte ich auchmal was tun, muss im November schon einen interims Report abgeben und eine Präsentation darüber halten. Das soll mir was geben! Naja, erstmal morgen die Präsentation und danach ein paar Guinnes...
Good night!

Freitag, Oktober 07, 2005

Clubs & Societies

Etwas das wirklich gut ist an der University of Limerick sind die Clubs & Societies. Für einen kleinen Beitrag von 3,- bis 5,- € kann man z.B. Mitglied einem Sport-Club werden. Die Auswahl ist riesig und fängt bei A wie Athletics Club an geht über Karate und Sub Aqua (Tauchen) bis Water Polo. Bei den Societies stehen z.B. debating oder history auf dem Programm. Ich bin in den Volleyball und Windsurfing Club und in die International Society eingetreten. In der International Society sind vor allem die Erasmusstudenten vertreten und es werden Partys gefeiert und Ausflüge organisiert. Vom ersten Volleyball Training habe ich immer noch einen tierischen Muskelkater... (wenn man sonst auch kein Sport treibt!) und am Mittwoch war Schwimmtest!!! Denn wer surfen will muss ja auch schwimmen können! An sich ja nicht schlecht so ein Test, aber der Witz an den 50m schwimmen und 1 Minute wassertreten war – alles mit Schwimmweste... wer schafft das nicht???

Mittwoch, Oktober 05, 2005

Adresse

Wenn mir zufällig jemand einen lieben Brief schreiben oder mir ein Päckchen schicken will, dann bitte an folgende Adresse:

Jan Riem...
Apartment 233

- Reception -
Brookfield Hall Student Village,
Groody Road,
Castletroy,
Limerick
IRELAND

und wenn mich jemand telefonisch kontaktieren will:
Mobil (neu!): 00353-860 579 822

Freue mich über jede Nachricht, Briefe, Postkarten und über jedes Carepaket (sei es mit Lebensmitteln, Alk oder Geld gefüllt)...

Montag, Oktober 03, 2005

Irland

So, jetzt bin ich seit 1 ½ Wochen in Limerick, Irland um dann mal endlich mein Studium zu beenden... ;-)
Ist schon eine mittelgroße Umstellung, wenn man quasi direkt von Indien (mit einem kurzen Zwischenstop in Deutschland nach Irland kommt. Vor allem die Preise verderben einem den Spaß an fast allem... So gut wie alles kostet hier das Doppelte!!!
Angefangen bei den Lebensmitteln, die flüssigen Lebensmittel (Bier), oder das Zimmer (ca. 400€/Monat für 10qm), aber damit muss man sich halt abfinden. Dazu kommt dann noch das irische Wetter... bis jetzt gab es keinen Tag ohne Regen!
Aber ansonsten geht es mir ganz gut hier, wohne in einer 2er WG (meinen irischen Mitbewohner habe ich zwar erst zweimal gesehen und seinen Namen habe ich auch wieder vergessen) und die University of Limerick scheint auch ziemlich gut zu sein.
Das war’s fürs erste, werde ab jetzt mal wieder häufiger etwas bloggen!
Wer wissen will wo Limerick liegt: Map of Ireland
Limerick liegt (nicht ganz) unten links (über Cork).

Freitag, September 30, 2005

Deutschland

Tja, nach 6 ½ Monaten in Indien war ich 2 Wochen in der Heimat, in Deutschland!
Ist schon eine kleine Umstellung, wenn man wieder in ein „entwickeltes“ und „reiches“ Land kommt. Alles ist anders, vor allem die leere ist mir am Anfang aufgefallen. In Frankfurt am Hbf waren 2 Leute auf dem Bahnsteig (in Indien hätten sich da ein paar Hundert aufgehalten) der Zug war leer (ich habe nie einen leeren Zug in Indien benutzt oder gesehen). Und da gibt es noch zig andere Sachen die mir sehr anders vorkamen... Aber nach ein paar Tagen kommt einem vieles wieder bekannt vor und man gewöhnt sich wieder daran. Aber ich denke (auch jetzt noch) ziemlich häufig noch an Indien und werde es auch weiterhin tun. Ich denke es war die intensivste (Lebens-) Erfahrung die ich bis jetzt gesammelt habe, auch wenn ich auf bestimmt Fragen so keine Antwort parat habe. Viele würden nämlich gerne etwas Außergewöhnliches von mir hören, die Geschichte schlechthin (z.B.: Da bin ich durch dieses kleine Dorf gelaufen und am Ende der Strasse saß dieser Guru unter dem Baum, die Dorfbewohner haben gesagt er hat er seit 3 Monatenn nichts mehr gegessen und dann hat er mit mir gesprochen und mir ein Mantra gegeben, das mich vor allen Krankheiten schützt (darf ich aber nicht weitersagen, sonst wirkt es nicht mehr...)! Das war Indien (fürs erste)!

Montag, September 05, 2005

Abschied

Der Abschied ist mir nicht leicht gefallen, werde auf der Arbeit noch der Abschied von der Robertson-Familie… Ich hatte Freitag einen schoenen Abschied bei Schneider-Electric, eine richtige Verabschiedung mit Blumenstrauss und Versammlung. Es viel nicht nur mir nicht leicht tschuess zu sagen, denn jeder wusste, dass wir uns wohl nicht wieder sehen werden…
Freitagabend habe ich dann mein Ticket gecheckt und festgestellt, dass ich nicht Sonntagnacht sondern Sonntag frueh fliege… Habe ich wohl irgendwie falsch in Erinnerung, war aber nicht so schlimm, musste nur am Samstag noch ein paar Sachen mehr erledigen.
(als ich Suedafrika war habe ich mich auch um einen Tag vertan, damals war ich aber in East London oder Port Elizabeth und musste noch 1200 km nach Kapstadt zurueck legen und nur 24h Zeit, dass war ein bisschen stressiger…)
Habe es also alles ohne grosse Probleme geschafft, auf dem Weg zum Flughafen hat es tierisch geregnet und die Rikscha auf halben Weg den Geist aufgegeben.
Am Flughafen gab es dann eine Abschiedszeremonie mit Raeucherstaebchen und Blumenblueten, Tibo hat auf seiner kleinen Gitarre gespielt… (bis es der Security zuviel wurde) war schon sehr bewegend und emotional, werde viele Freude vermissen und sie mich auch.
Habe ein bisschen zuviel Gepaeck gehabt (30 kg plus 18 kg Handgepaeck), musste aber nichts bezahlen… war aber ganz schoen schwer. Von Frankfurt bis Soest musste ich 5x umsteigen, das ist kein Spass mit knappen 50kg!
Jetzt bin ich also wieder da …

Donnerstag, September 01, 2005

My Farewell Party

Tja, so langsam aber sicher geht meine Zeit hier in Indien dem Ende entgegen. Gestern haben wir Sinas, Bastians und meine Abschiedsparty gefeiert. War ziemlich spassig, haben das ganze Hasu auf den Kopf gestellt , ich hoffe Rebecca (unsere Cleaning Lady) bekommt keinen Herzschlag, wenn sie das Haus sieht… Tiba hat mich Michael 50kg Blumen (Blumenblueten) und Blumengirlanden gekauft (sie brauchten 2 Traeger und ‘ne extra Rikscha zum transportieren…). Mit den Blueten haben wir dann das ganze Haus dekoriert. Das sah schon ziemlich genial aus, auf der Party hatten dann alle Leute Blumenschmuck um den Hals oder in den Haaren. Zum Schluss gab es dann natuerlich noch eine “Blumenschlacht” und durch den Ventilator geschickt ergibt sich ein nettes Bluetenmeer auf dem Boden. (Werde spaeter mal Bilder uploaden)
Ansonsten muss ich noch 2 tage arbeiten, habe meinen Praxissemesterbericht nicht ansatzweise fertig, habe noch ein meeting mit dem team Leader und mit dem CEO (wenn er denn mal Zeit hat). Werde versuchen die letzten Tage versuchen zu geniessen, auch wenn es mir nicht so leicht faellt. Wuerde gerne noch hier bleiben und der Abschied faellt mir nicht leicht, dafuer habe ich eine zu schoene Zeit erlebt.

Montag, August 29, 2005

Barbier

War beim Barbier, Haare schneiden lassen fuer 40 Cent. Diesmal aber nur die Haare, die Kopf-Gesichtsmassage und alles drum herum habe ich ausgelassen, werde ich aber diese Woche noch nachholen. Werde ich am Sonntag bevor ich zurueckfliege nochmal hin gehen, mich rasieren lassen und ‘ne Gesichtsmaska auflegen lassen. -danach fuehlt man sich wie neu geboren-
Als Prashanth mich gesehen hat, war die erste Frage wann ich denn beim Barbier war. War natuerlich Abends nach der Arbeit da und das ist natuerlich total falsch. Man mus snaemlich morgens frueh gehen und danach direkt nach Hause, seinen Koerper reinigen (von Kopf bis Fuss) und dann muss das Haus gereinigt werden… Warum das alles? Weil der Barber bzw. der Barbershop nicht sauber ist!
Prashanth ist Brahmane (also Angehoeriger der hoechsten Kaste) und die haben ein paar von diesen Regeln, habe ich mich manchmal schon ziemlich darueber gewundert. Aber was seit Jahrhunderten so gemacht wurde laesst sich nicht so einfach aus den Koepfen kriegen.
Am Sonntag war ich bei Prashants Familie zum Essen eingeladen, es gab typisch Suedindisches Essen (Reisgericht) und Sweets vom Vortag (da war Krishnajanmashtami (Krishnas Geburtstag)).

Donnerstag, August 25, 2005

Mamallapuram again

bin nochmal nach Mamallapuram gefahren um mir ein paar Souvenirs zu kaufen und nochmal am pool zu liegen und den indischen Ozean zu sehen.
Begruesst vom Hotelmanager (er kannte mich noch und es fahren so gut wie jedes Wochenende Trainees aus Bangalore dorthin) sind wir frueh um halb 7 angekommmen (sind nur 8 Stunden von Bangalore) und direkt zum Pool, eine Runde geschwommen und dann den Schlaf nachgeholt, den ich im Bus natuerlich nicht hatte. Ansonsten habe ich, ausser meine Verhandlungskuenste zu verbessern und ein paar Souvenirs gekauft, nicht viel gemacht. In einem Shop hatt eich ihn nach 2 Stunden von 4600 Rs auf 2100 runter habe dann aber doch nichts gekauft… bereue ich aber ein bisschen, waren naemlich sehr schoene Statuen. Habe mir einen Ganesh, Krishna und einen Elefanten als Andenken mitgenommen. Muss jetzt nur noch irgendwie die zusaetzliche kilos im gepaeck unterbringen…

Freitag, August 19, 2005

Kodaikanal

Am 15. August war “Independence Day” und da es ein Montag war hatten wir ein langes Wochenende. Nach langen ueberlegungen, endlosend diskussionen haben wir es dann Freitag geschafft ein Auto zu mieten. Eigentlich wollten wir einen abstecher nach Kerala machen, haben wir dann aber ausgelassen, da es ca. 10h mehr im auto bedeutet haette. Sind dann direkt Freitag Nacht nach Kodaikanal (Tamil Nadu) gefahren und Samstag Mittag angekommen. Irgendwann hatten wir auch ein Zimmer gefunden (war nicht so einfach, da dieses WE irgendwie alle Inder nach Kodai gefahren sind). Den Rest des Tages haben wir damit verbracht uns ein ruderboot zu mieten und auf dem See herum zu paddeln und nahcher noch eine kleine Tour mit dem Fahrrad gemacht. Sonntag sind wir dann ein bisschen in den Huegeln gewandert (Kodaikanal ist auch eine Hill-Station (auf 2000m), wie Coorg und Ooty) und den Ausblick bewundert.
Montags wollten wir uns die Wildlife Sancturay auf dem Weg nach Coimbature anschauen und weil es mit den Zimmern nicht so eifach war haben wir uns schon Sonntag auf den Weg gemacht und uns auf dem Weg ein Hotel fuer die Nacht gesucht. Relativ frueh sind wir dann in den Park gefahren, wir hatten das Glueck, dass wir mit einem Guide eine Trekking Tour durch den Dschungel machen konnten. Wenn man Glueck hat kann man Tiger und Elefanten sehen. Wir hatten auch Glueck (aber ohne tiger und Elefanten zu sehen), wir sind unserem Guide (der hat mit der Machete den Pfad frei gemacht) durch den Dschungel gefolgt bis wir leute Geraeusche hoerten, unser Guide wurde ein bisschen unruhig und wir mussten langsam und leise den Rueckzug antreten… Hinter den naechsten Bueschen stand ein etwas schlecht gelaunter Elefant, der auf seine Art uns mit den Drohlauten zu verstehen gegeben hat, dass wir besser zureuck gehen sollten. Hat sich aber fuer mich ein bisschen wie grosse Magenprobleme angehoert… Naja, haben wir halt keinen Elefanten gesehen, war wohl auch gesuender. Sonst gab es sehr viel Gruen (Dschungel halt) und kleiner Tiere, Affen und geniale Landschaft mit Wasserfaellen zu bewundern. Nach 4 Stunden haben wir dann den dschungel wieder verlassen (ohne tausende Blutegel an den Fuesse/Beienen von denen andere immer erzaehlen) und zurueck nach Bangalore gefahren. Insgesamt sind wir 1200km gefahren (bzw. unser Fahrer) und "nur" 9500Rs (180 Euro) dafuer bezahlt.

Montag, August 08, 2005

Nordindien

Hier ist eine kleine Zusammenfassung vom Trip nach Nordindien. Habe auch ein paar Bilder dazu hochgeladen.
Bangalore – Mumbai
Mit Air Deccan ging es nach Mumbai (Bombay), hatte etwas wenig Platz (aber kein wunder, wenn man 180 anstatt normalerweise150 Sitze einbaut...) waren aber auch nur 1 ½ Stunden, habe schon 14h in Bussen mit nicht mehr Platz gesessen. In Mumbai habe ich dann erstmal ein Hotel gesucht und am Nachmittag damit verbracht mich ein paar Mal in Mumbai zu verlaufen (wer kann denn ahnen, dass die Karte im Lonely Planet um 45° gedreht ist!). Nachts um 2 habe ich dann Melanie vom Flughafen abgeholt (wieder sehen nach knappen 5 Monaten). Am naechsten Tag haben wir ein bisschen Sightseeing gemacht und um 16 Uhr den Rajdhani-Express nach New Delhi bestiegen.
Delhi
Der Rajgdhani-Express ist schon `ne feine Sache, er braucht nur 17h von Mumbai bis Delhi (1400 km, andere Zuege brauchen 34h), es wird so ungefaehr alle halbe Stunde etwas zu Essen serviert, die „Betten“ waren auch ganz gemuetlich... In Delhi hat es natuerlich auch geregnet, so dass wir den Tag damit verbracht haben uns zu ueberlegen wie und wohin wir fahren. Das hat sich dann als ziemlich schwierig erwiesen, denn keiner wollte einem zum offiziellen Tourist Office bringen, zig Leute wollten uns zu irgendwelchen „offiziellen“ Tourist Offices schleppen, haben es aber dann doch noch irgendwie geschafft... hat aber nichts genuetzt, haben uns fuer den Zug entschieden und mussten dann doch wieder auf einen Travel Agent zurueckgreifen, der uns dann irgendwie unter der Hand ein Zugticket fuer den Shatabdi-Express nach Amritsar besorgen konnte.
Amritsar
Amritsar ist das Zentrum der Sikh Religion (die mit Turban auf dem Kopf) und wurde 1577 vom vierten Guru der Sikhs gegruendet, in Amritsar steht der „Golden Tempel“ die heiligste Staette der Sikhs. Der Tempel ist wirklich sehenswert, er liegt in der Mitte einer palastaehnlichen Anlage und ist von Wasser umgeben. (siehe Fotos) Ausserdem liegt Amritsar nicht weit von der Pakistanischen Grenze (Wagah Border) und jeden Abend wird die Grenze mit einer ziemlich spektakulaeren Zeremonie geschlossen. Indien und Pakistan haben sich ja nicht so gerne und daher wird von beiden Seiten sehr viel Wert auf das militaerische Theater gelegt. Das ganze dauert eine halbe Stunde bis die Tore auf beiden Seiten geschlossen sind und die indische bzw. pakistanische Flagge heruntergeholt ist (aber ganz langsam, nicht dass eine Flagge hoeher haengt als die andere...) Muss man gesehen haben! Am naechsten Tag ging es mir noch nicht besser (hatte schon in Bangalore Probleme mit dem Magen), so dass ich erstmal von Melanie zum Arzt geschickt wurde. Um 16 Uhr ging es dann mit dem Bus nach Manali (16h in einem „public transport bus“, also nichts mit Sitzen zum zurueckklappen, macht nicht wirklich Spass).
Manali
Manali liegt zu den Fuessen des Himalaya auf 2000m, schon mal gut um sich etwas an die Hoehe zu gewoehnen. Nach 3 Stunden schlaf im Hotel haben wir uns am Nachmittag Manali und Vashisht angeschaut (in Vashisht haengen mehr Hippies rum als in Goa) und einen Jeep fuer den folgenden Tag gebucht.
Manali-Leh
Eigentlich sollte es nachts um halb 3 losgehen, aber nach einigen Probleme war es 5 bevor wir losfahren konnten. Die Fahrt von Manali nach Leh (475 km) ist ziemlich ateemberaubend von der Landschaft her, aber auch ziemlich anstrengend. Eigentlich ist das ein Zweitages Trip mit dem Bus und einer Uebernachtung im Zelt oder man nimmt den Jeep. Wir haben fuer den Trip ungefaehr 20 Stunden gebraucht, es war so die uebelste Fahrt an die ich mich erinnern kann (und ich kann mich noch nicht mal an viel erinnern weil es mir so schlecht ging...) es geht 20 Stunden Berge rauf und runter und dabei halt auch ueber den zweithoechsten befahrbaren Pass der Welt (Taglang La, 5328m), wenn einem nicht schon vorher von der kurvenreichen Fahrt schlecht geworden ist, dann geht es einem spaetestens ab 5000m schlecht, ich war nicht mal in der Lage aus dem Auto zu steigen um ein Foto zu machen (und das heisst schon einiges!).
Leh
Leh liegt auf 3500m, hat den hoechstgelegen Flughafen der Welt und liegt mitten im Himalaya, Leh ist eine gruene Oase in den felsgrauen, an den Spitzen mit Schnee bedeckten Bergen. Eigentlich wollten wir eine kleine Trekking Tour unternehmen, aber den ersten Tag in Leh ging es Melanie nicht so gut und danach ging es mir ziemlich dreckig, so dass wir uns nur die Umgebung von Leh anschauen konnten bevor wir weiter mussten. Wir haben in Delhi einen Flug von Srinagar nach Delhi gebucht, eigentlich wollten wir von Leh fliegen, aber da war schon alles ausgebucht. Also stand uns eine zweitägige Busfahrt bevor, unser Hotelchef hatte es geschafft im Bus einen Platz in der ersten Reihe zu buchen.
Leh - Srinagar
Um 6 Uhr frueh ging es los und um 17 Uhr waren wir in Drass. Drass ist ein kleiner Ort in dem es nichts zu sehen gibt. Drass haelt den Rekord des zweitkaeltesten Ortes auf der Welt!!! Und als wir ankamen gab es kein freies Zimmer mehr... (es gibt auch nur ein Hotel...) also im Bus schlafen! War nicht ganz so schlimm/kalt. Um 4 Uhr ging es weiter, das Problem ist naemlich, dass man bis 5 Uhr morgens den Zoji La (3529 m) ueberquert haben muss. Die Strasse von Kargil bis Srinagar ist gleichzeitig auch die „Line of Control“ zu Pakistan und seit dem letzten Gefechten mit Pakistan 1999 eine einzige militaerische Einrichtung. Hinter dem Zoji La faengt Kaschmir an, alles ist gruener und sieht dadurch komplett anders aus. Gegen Mittag waren wir dann endlich in Srinagar.
Srinagar
Jetzt kann ich es ja schreiben, Srinagar ist einer der gefaehrlichsten Orte in Indien, es vergeht keine Woche in der es in Srinagar oder Umgebung keinen Bombenanschlag oder Gefechte mit militanten Gruppen gibt. Letzte Woche gab es wieder einen Bombenanschlag und Gefechte in Srinagar und die Armee hat in Drass 3 Kinder erschossen (aus versehen). Wenn man das dann in der Zeitung liest oder im Fernsehen sieht macht man sich schon Gedanken.
Agra
Von Srinager ging es mit dem Flieger nach Delhi (um uns 2 Tage im Bus zu ersparen) und dann direkt mit dem Bus weiter nach Agra. Mitten in der Nacht hatten wir kleine Probleme ein Hotel zu finden... Den naechsten Tag haben wir damit vebracht uns die Sehenswuerdigkeiten (taj Mahal, Agra Fort, ...) anzuschauen. Ausser den Sehenswuerdigkeiten hat Agra nicht viel zu bieten und ist eine ziemlich dreckige Stadt.
Jaipur
Unser Zug sollte eigentlich um 5:55 Uhr fahren, er hatte dann aber 2h verspaetung. Macht mir ja eigentlich nichts aus, aber wenn man um 5 aufsteht und dann stundenlang auf den Zug wartet fragt man sich schon ob das so sein muss... In jaipur haben wir uns dann ein bisschen Luxus gegoennt und uns ein ein Hotel mit Swimming Pool einquartiert (550,- Rs, 10 Euro fuers Doppelzimmer). Nachdem wir den halben Nachmittag damit verbracht ahben einen funktionierenden Geldautomaten zu finden (der zehnte ging dann, die anderen funktionierten nicht, weil die Zentralrechner wohl alle in Mumbai unter Wasser standen...) haben wir noch den Affentempel besucht. Nachdem wir die Sehenswuedigkeiten gesehen hatten ging es dann Abends mit dem Zug nach Delhi.
Delhi Fuer Sightseeing und shoppen hatten wir in Delhi nur einen Tag und der war dementsprechend ach anstrengend…Ausser den Sehenswuerdigkeiten und den wirklich guenstigen Shops hat Delhi wie alle grossen Staedte nicht viel zi bieten. Wer es mag kann hier sicherlich ein paar Tage verbringen, aber sonst reichen 2 Tage vollkommen aus.Delhi – Goa
(siehe blog vom 1. August)

Fazit
Nordindien ist von der Natur/Landschaft und den Menschen so nihct mit Suedindien zu vergleichen und eher ein komplett anderes Land. Wenn ich mehr Zeit haette, dann haette ich noch ein paar Wochen drangehaengt...

Freitag, August 05, 2005

back home

bin wieder zurueck in Bangalore, zurueck im Robertsonpartyhouse...
Melanie ist nach einer ca. 28 stuendigen Reise (12h Aufenthalt in Mumbai) auch wieder gut in Deutschland angekommen.
Jetzt bin ich wieder in Bangalor, muss noch 4 Wochen arbeiten und dann heisst es auch fuer mich Abschied nehmen... Ich gaube es wird mir nicht so leicht fallen, immerhin war ich dann mehr als sechs Monate hier, habe viel Spass gehabt, neue Leute kennengelernt, wie in einer grossen Familie in einem Haus zusammengewohnt. Aber erstmal werde ich die naechsten Wochen noch geniessen, noch ein paar Partys feiern und dann werden wir mal sehen.

PS
Wenn ich es schaffe werde ich in den naechsten Tagen nochmal eine kleine Zusammenfassung ueber den Trip in den Norden schreiben und ein paar Fotos uploaden

Montag, August 01, 2005

Delhi - Goa

Von Jaipur sind wir zurueck nach Delhi wo wir alles an einem Tag erledigt haben (sightseeing und shoppen). Wenn man irgendwo in Indien guenstig shoppen kann, dann in Delhi im Main Bazaar in der Naehe von der New Delhi Train Station (nur so als Tip).
War aber ein ganz schoen anstrengender Tag...
Samstag sind wir dann frueh um halb neun mit dem Taxi zum Flughafen, unser Flug nach Goa war fuer 11:20Uhr angesetzt, waren gute 2 Stunden vorher da und kaum angekommen haben sie den Flug (wegen technischer Probleme) auf 12:30 verschoben und dann auf 17:30... ganz toll, den ganzen tag in Delhi im Domestic Airport rumhaengen, da ist nichts... in Frankfurt kann man sich ja vielleicht ein bisschen die Zeit vertreiben aber nicht hier...
Haben dann in den Lonelz Planet geguckt, was es so alles in der Naehe gibt und da war nicht viel ausser dem "International Museum of Toilets". War ziemlich interessant...
Schliesslich sind wir dann um 17:55 endlich losgeflogen und um kurz nach 20 Uhr in Goa gelandet. Eigentlich wollte uns Adrian (ein Brite, den wir in Ladakkh getroffen haben und in Goa lebt) abholen, er hat aber mit Fieber im Bett gelegen. Sind dann mit dem Taxi zum Hotel (500 Rs, ca. 10Euro, fuer 40 km) gefahren.
Gestern sind wir mit Adrian nach Suedgoa (Palolem Beach) gefahren, es sah alles ganz anders aus als ich das letzte Mal vor ein paar monaten hier war, alles ist gruen, aber am Strand ist nichts los, keine Strandhuetten, es hatte nur ein Restaurant auf... dafuer sind aber auch keine (kaum) Touristen da.

Bis jetzt haben wir ziemliches Glueck mit dem Wetter gehabt, hier regnet es zwar manchmal ein bisschen aber nicht so stark wie in Mumbai (Bombay). Aber fuer die naechsten 48h haben sie wieder starke Regenstuerme fuer Mumbai und auch fuer Goa angekuendigt. Weiss nicht, wieviel sie davon in Deutschland in den nachrichten kommt, aber in Mumbai hat es an einem Tag 94.6 cm geregnet, also fast 1 Kubikmeter Wasser pro Quadratmeter, da wuerde jede Stadt unter Wasser stehen... Es waren die heftigsten Regenfaelle die es jemals in Indien gab. Abgesehen davon ist vor Mumbai eine der groessten Oelplattformen expoldiert.
Und wir sind ganz froh, dass wir nicht mehr in Srinagar sind, da gab es in den letzten Tagen wieder ein paar Bombenanschlaege...
Aber uns geht es soweit ganz gut! Melanie macht sich zwar ein bisschen sorgen ob sie wohl am Mittwoch nach/von Mumbai fliegen kann (der Airport ist seit 4 Tagen mehr oder weniger geschlossen).

Wir geniessen die letzten Tage zusammen...


PS
Jetzt sitze ich gerade im Internetcafe und ueberlege mir ob ich am Mittwoch mit dem Bus (16h, 700 Rs, ca. 14 Euro) oder wie ich gerade gesehen habe mit Air Deccan (1,5 h, 2700 Rs, ca. 53 Euro) nach Bangalore zurueck fahre/fliege...

Donnerstag, Juli 28, 2005

Srinagar - Agra - Jaipur

Hallo,

ein kurzer bericht aus Jaipur (Rajasthan).
Uns geht es wieder gut, wir haben 2 Tage in Srinagar (Kaschmir) auf einem Hausboot die Ruhe genossen und nicht viel von dem Militaeraufgebot mitbekommen. (In Srinagar gibt es ungefaehr jede Woche einen Bombenanschlag auf Busse oder oeffentliche Einrichtungen (aber nicht auf Hausboote...). In Srinagar habe ich zum erstenmal in Indien ein bisschen Ruhe gefunden (ohne tausende, oder zumindestens ein paar Menschen um einen herum). Von Srinagar sind wir dann nach Delhi geflogen und dann direkt in einen Bus nach Agra, sind Abends spaet um 11 angekommen und hatten kleine Probleme ein Hotel zu finden. Hat dann aber noch geklappt... Am naechsten Tag dann das Taj Mahal und das Fort in Agra angeschaut. Heute haben wir uns Jaipur angeschaut, eine nette Stadt in der Kamelkarren und Elefanten durch die Strassen laufen...
Gleich geht es mit dem Zug nach Delhi zurueck!

Mittwoch, Juli 20, 2005

Ladakh

wir sind gerade in Leh. Leh liegt in Ladakh (teil von Kaschmir) im Himalaya. Die Berge sind fantastisch, einzigartig...
nur die Fahrt war nicht so spassig! Nach der 16 stuendigen fahrt von Amritsar nach Manali und ein paar Stunden schlaf ging es morgens um fuenf (mit 3 stuendiger verspaetung, wir wollten schon wieder ins Hotel zurueck) mit dem Jeep nach Leh. Die Fahrt hat knappe 20 Stunden gedauert und war nicht wirklich angenehm... die ersten Stunden habe ich zwar noch die Landschaft geniessen koennen, danach ging es mir aber uebel (Melanie hat es auch nicht so gut vertragen) Als wie dann den "Taglang La" Pass (der zweithoechste Pass der Welt, 5328m) ueberquert haben konnte ich nichtmal aussteigen...
Am naechsten Tag ging es mir dann wieder besser, nur Melanie nicht so gut. Am Dienstag habe ich dann alles gegeben und mir ging es so schlecht, dass der Arzt kommen musste... Ist nicht so spassig, bei der duennen Luft hier geht es einem eh schon nicht so gut und wenn man sich dann noch irgendwas einfaengt, dann ist es ganz vorbei...
Jetzt geht es aber wieder!
Morgen geht es mit dem Bus nach Srinagar (2 Tage, 24h im Bus mit ein paar Stunden Pause in Kagil) .
Ansonsten geht es uns gut!

Donnerstag, Juli 14, 2005

Amritsar

wir haben aus verschiedenen gruenden unseren Plan wieder geandert und werden jetzt doch versuchen nach Ladakh (Kaschmir) zu kommen. Im Moment sind wir in Amritsar (die heiligste Stadt der Sikkhs mit ihrem Golden Tempel).
Gleich werden wir mit dem Bus erstmal nach Manali fahren (15h, public transport bus, das wird ein spass!) Dann ein Tag in Manali an die Hoehe gewoehnen (eigentlich braucht man mehr, haben wir aber keine Zeit fuer) und dann 2 Tage Busfahrt nach Leh.
Das ist unser Plan im Moment... die Strasse von Manali nach Leh soll gerade frei sein, kann sich aber schnell aendern (Schnee/regen).
Sonst geht es uns gut (bis auf meinem Magen, war heute morgen im Krankenhaus, hab mir etwas besorgt, hauptsache ich ueberstehe die naechsten 15 Stunden im Bus...)

Bangalore - Mumbai - Delhi

kurze Info:
Mumbai und Delhi sind einfach nur grosse 'indische' Staedte...
gross, dreckig, voller Menschen
sind so schnell wie moeglich weiter nach Amritsar...

(spaeter mehr)

Samstag, Juli 09, 2005

Ich packe meinen Rucksack ...

.. in meinen Rucksack packe ich ..
.. eine Zahnbürste ..
Morgen frueh jetzt los, um 11 geht mein Flieger nach Mumbai (Bombay), hab den Flug fuer guenstige 1900 Rs bekommen (18 Euro). Haette mir sonst ein 24 stuendige Zugfahrt goennen muessn. In Mumbai werde ich dann meine liebste Melanie wieder in den Arm nehmen koennen.
.. eine Badehose ..
Wir werden nur 1 ½ Tage in Mumbai verweilen (ist halt nur eine grosse Stadt), Sonntag werden wir wahrscheinlich Lisy, Oana und Peter in Mumbai treffen. Lisy und Oana sind gestern Abend mit dem Zug gefahren. Sie konnten nicht fliegen, weil Lisy zuviel Gepaeck hat… haha, sage jetzt nicht typisch Fr.. , selbst der Taxifahrer wollte “extra money”! Lisy fliegt in 3 Wochen wieder nach Mexico und vorher reist sie noch ein bisschen mit Oana im Norden. Peter ist seit gestern wieder in Bangalore und fliegt am Sonntag (mit einem kleinem Zwischenstop in Mumbai) zurueck nach Holland.
.. meine Kamera ..
Am Montag fahren wir dann mit dem Rajdhani-Express nach Delhi. Ist die schnellste Verbindung, braucht nur 17h fuer die 1400km, kostet dafuer aber auch einiges (2200 Rs/P), dafuer gibt es aber auch Essen am Platz serviert. Die guenstigeren Zuege brauchen locker 30 oder mehr Stunden…
.. den Lonely Planet ..
Von Delhi aus wollten wir eigentlich zuegig nach Norden (Himachal Pradesh und Kaschmir). Aber da im Moment der Monsun ein bisschen heftig ist wird das wohl nichts… (in Himachal Pradesh ist alles ueberflutet und viele Strassen und Bruecken weggespuelt. Selbst in Leh (Kaschmir) regnet es. Werde von Delhi aus mal Hennes kontaktieren, der muesste nemlich eigentlich gerade in Srinagar sein und sich des Regens erfreuen. Vielleicht werden wir uns dann weiter nach Osten begeben und gucken ob wir es irgendwie nach Nepal schaffen (will einfach so einen Achttausender besteigen, wenn es schon nicht mit dem K2 klappt (schwierigster und zweithoechster Berg der Welt, liegt in Pakistan, aber nicht weit weg von Kaschmir), dann halt der Mount Everest!
.. ‘ne Rolle Klopapier ..
Auf dem Rueckweg machen wir einen halt in Agra und uns das Taj Mahal anschauen, von Delhi geht es dann nach Goa .. da pack ich meine Badehose wieder aus .. um noch 3 Tage am Strand zu liegen.
.. eigentlich brauch ich gar nicht soviel, da reicht mir wohl auch eine kleine Plastiktuete ..

... wuensche euch einen schoenen Sommer!

Freitag, Juli 08, 2005

Stand der Dinge

ich habe seit 2 Tagen nichts gegessen, mein Magen fuehlt sich gerade nicht so wohl… und ich muss ja auch irgendwie auf meine 88 kg kommen ;-)
Vielleicht ist er ja nur ein bisschen nervoes, weil ich Melanie wiedersehe, oder ich habe einach etwas falsches gegessen. Aber ganz so schlecht geht es mir nicht, wenn ich da Peter (NL) denken, der ist gestern von seinem Trip nach Norden wiedergekommen und nach ein paar Stunden in Bangalore hat er jetzt uebelste (Magen-) Probleme.

Terroranschlag in London
irgendwie fuehle ich mich ein bisschen an September 2001 erinnert, da sass ich gerade in einem “South Africa Connection” Bus von Wilderness nach East London als die Nachricht im Radio kam. Hier habe ich gerade im Internet gesurft als ich es gelesen habe. Irgendwie ist man ziemlich weit weg vom Geschehen, natuerlich haben wir uns Abends die Nachrichten im Fernsehen angeschaut, aber man fuehlt sich schon ziemlich weit weg und nimmt das nicht so auf als waere man in Europa. Hier muss das Leben ja auch weitergehen und solche Dinge passieren halt.

die indische Sicht:
“Warum machen die so einen Aufstand? Nur weil es in London passiert ist? Im Kaschmirkonflikt sterben fast jede Woche soviele Menschen durch Anschlaege!
und irgendwie haben sie ja auch Recht, in der Welt passieren jeden Tag viel schlimmere Dinge und es sterben in anderen Gegenden mehr als 40 Menschen am Tag durch Terror und Krieg.

Montag, Juli 04, 2005

Hyderabad (Andhra Pradesh)

Hyderabad (Hauptstadt von Andhra Pradesh)liegt 630 km noerdlich von Bangalore und ist mit dem Bus in ca. 10,5h erreichbar (wenn man sich einen teuren VOLVO-Bus goennt, die anderen brauchen ein bisschen laenger, mit dem Zug sind es etwa 15h). Es gab natuerlich wieder kleine Startprobleme (die AC wollte in Bangalore nicht und sie haben 2h gebraucht um sie wieder flott zu kriegen) , habe aber die Zeit schonnal fuer ein schlaefchen genutzt und mich gewunder, warum wir immernoch in B’lore und noch nicht in Hyderbad sind als ich aufgewacht bin…
Hyderabad wird auch Cyberrabad genannt, weil sich hier (neben Bangalore) zahlreiche Software Firmen angesiedelt haben. Die Stadt hat ca. 4 Millionen (offizielle) Einwohner und besteht eigentlich aus zwei Staedten (Hyderabad und der Schwesterstadt Secunderabad). Nachdem wir ein Hotel gefunden hatten habe wir uns die Stadt angeguckt, sind durch die Altstadt gelaufen und haben uns den Chaminar angeguckt (Auslaender mussten mal wieder 100 Rs anstatt 5 Rs bezahlen). Der Charminar ist ein Denkmal, 56 Meter hoch, mit vier Minaretten und ist das Zentrum der Altstadt. Der Charminar wurde vom Stadtgründer, dem König Quli Qutb Schah 1591 zum Gedächtnis an das Ende der Pest gebaut. Nachmittags sind wir dann zum Golconda Fort. Es war von 1518 bis 1590 die Hauptstadt der sieben Qutb Schahi-Könige. Es liegt 122 Meter über der Ebene von Hyderabad und elf Kilometer westlich des alten Hyderabad. Die imposante Golconda-Festung und die Grabmale sind die Attraktion in Hyderrabad. Abends haben wir uns dann dort die “Light and Sound Show” angeguckt. War ganz okay, es wird die Geschichte erzaehlt und die Ruinen passend angeleuctet. War ziemlich aehnlich wie die Show in Melakka (Malaysia) und ich haette nicht gedacht, dass sie es so gut hinkriegen. Im Fort konnten wir uns auch die Filaufnahmen zu einem neuen Bollywood Film angucken (ein paar Pruegelszenen, wird wohl ein ziemlich schlechter Film…).
Sonntag haben wir es dann ein bisschen ruhiger angehen lassen. Haben uns den Hussein Sagar (See in Hyderabad) angschaut, sind mit einem Boot zur Buddha Statue gefahren (die in der Mitte vom See steht).
Sonst haben wir es ruhig angehen lassen, ein paar Stunden im Park verbracht, de Museen aben wir uns geschenkt. Zurueck ging es wiede rmit de Volvo-Bus, hatte aber eine ziemlich schlechte Nacht und war froh dass wir schon um 5 wieder in Bangalore waren und ich so noch knappe 2 Stunden im Bett schlafen konnte…

Body Mass Index

da haben wir in Hyderabad doch aus jux mal so ein Body-Mass-Index Geraet ausprobiert (misst die Groesse und das Gewicht und berechnet den BMI). Fuer die 5 Rupies die es gekostet hat (man kann sich auch fuer 1 Rs auf eine Waage am Strassenrand stellen) weiss ich jetzt aber, dass ich anscheinen schrumpfe um mich der indischen Durchschnittsgroesse anzupassen… Demnach bin ich nur noch 1,96m gross (6’5”) und 88,1 kg schwer. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich knappe 1,99m bin. Wenn mich hier einer fragt (was nicht so selten ist), dann sage ich immer 6,6 (6 feet 6 inch) habe also ein paar cm und ein paar kilos verloren!

P.S.
Mein BMI ist demnach 22,9 (ideal!!!) und um meine Idealgewicht zu haben muesste ich noch ein halbes kg mehr haben auf den Rippen haben (also erstmal ‘ne Pizza und Coke bestellen heute Abend…)!

Freitag, Juli 01, 2005

Farewell-Party

Farewell-Partys. Mittwoch hatten wir wieder eine im Haus, diesmal fuer Mieke (NL). Sie geht zwar noch nicht zurueck Nach Holland, aber die naechsten zwei Monate ist sie mit ihrer Firma unterwegs und wenn sie wiederkommt werden nur noch en paar bekannte Gesichter im Haus sein. Wenn ich mir das so ueberlege, dann wird wohl die Farewell-Party naechste Woche auch in meinem Namen stattfinden. Eigentlich ist sie fuer Lisy (Mex) geplant, aber da auch Thibaut (F) von seiner Firma nach Mumbai versetzt wird und ich vier Wochen unterwegs sein werde wird es wohl eine Farewell-Party von uns dreien werden. Wer weiss schon wer noch da ist, wenn ich wiederkomme...

Heute Nacht ist Hennes wieder zurueck nach Chandigarh. Sein Flug nach Delhi ging um 5:40 Uhr, er ist so gegen 3:30 Uhr aufgestanden (ich musste ihn wecken...). Er musste ja noch irgenwie zum Flughafen kommen und mitten in der Nacht eine Rikscha finden kann schonmal ein paar Minuten dauern. Hennes hat sich hier gut mit Souvenirs eingedeckt und sie natuerlich bei mir gelassen. Jetzt darf ich irgendwie zusehen, wie ich die 10 kg schwere "Dancing Shiva" und die weiss ich nicht wieviel kg schweren Steinfiguren nach Deutschland verschiffe... Danke Hennes!

Wie gut, dass heute Freitag ist, habe die ganze Woche wieder nichts gemacht, obwohl ich letzte Woche ein Meeting mit meinem Boss hatte und ein neues Projekt in den Startloechern steht und ich ihm beim "personal development" unterstuetzen soll. Naja, ist halt Indien und da dauert manches halt ein bisschen laenger!
Wie gesagt, heute ist Freitag und es stehen ein paar Stunden im Bus an. Dieses Wochenende geht es nach Hyderabad. Hyderabad ist so ungefaehr das am weitesten von Bangalor entfernteste was man so an einem Wochenende erreichen kann (ca. 630km). Und das geht auch nur, weil die Strasse dahin ziemlich "gut" ist.

Montag, Juni 27, 2005

Pondicherry

dieses Wochenende habe ich in Pondicherry verbracht. Pondicherry liegt an der Ostkueste (ca. 7.5h oder 300 km von Bangalore entfernt) und war bis 1954 Teil von Franzoesisch-Indien. Daher ist die Stadt auch ziemlich franzoesisch gepraegt, es gibt alte franzoesische Haeuser und ein paar Baekereien wo es echte Croissants und Baguttes gibt (mal was anderes, aber auch kein richtiges deutsches Brot...). Daneben gibt es ausserhalb von Pondicherry noch einen "schoenen" Strand. Schoen ist relativ, aber fuer Indien einigermasse sauber und geeignet zum schwimmen.
Pondicherry ist aber eigentlich fuer Auroville bekannt.
Auroville ist ein Ort, der auf die Lehre von Sri Aurobindo und "Die Mutter" zurueckgeht und der fuer alle Menschen offen ist, die sich "den Traum eines freudigen, kreativen und innerlich wie äusserlich erfüllenden Lebens verwirklichen wollen". Innere Grundlage ist dabei das Integrale Yoga. Das Ziel des Integralen Yoga von Sri Aurobindo und Mira Alfassa ist es, "die bewußte Einheit von Geist und Materie zu leben und alle Entwicklungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben in Frieden, Freiheit und Weltoffenheit zu verkörpern.
Hoert sich vielleicht alles ein bisschen sektenhaft an, aber die Idee dahinter und die Umsetzung ist schon sehr gelungen. Waere nicht wirklich etwas fuer mich, aber wer sonst nicht weiss, was er mit seinem Leben anfangen soll und das spirituelle sucht, der kann ja mal gucken kommen...
Die restliche Zeit haben wir damit verbracht mit unseren geliehenden Scootern (Rollern) Pondicherry und die Umgebung zu erkunden oder im Indischen Ozean zu planschen! Wir waren zeitweise 20 Leute (die meisten aus Bangalore und einige aus Chennai/Madras), war ziemlich witzig, aber wie man sich vorstellen kann manchmla auch ein bisschen zuviel. Haben uns dann gesplittet um z.B. im Restaurant nicht 3 Stunden aufs Essen warten zu muessen. Am Sonntag ging es dann mit einem Sleeper-Bus zurueck nach Bangalore. Eigentlich war es ein AC, aber die hat wohl nicht funtioniert, so dass es die ersten stunden einfach zu heiss wahr um vernuenftig zu schlafen...

Donnerstag, Juni 23, 2005

Schluessel vergessen

da habe ich zum ersten Mal meinen Schluessel vergessen und als ich nach Hause kam war naetuelich keiner da... Das halbe Haus hat sich auf den Weg anch Pondicherry gemacht und die restlichen sind sonstwo, jetzt sitze ich hier im Internet Cafe rum und warte darauf, dass Kendra mir bescheid sagt, wenn sie zu Hause ist.
Ich werde mich morgen Mittag mit Mieke und Patricia auf den Weg nach Pondicherry machen. Es ist mal was anderes tagsueber zu fahren als immer nur die Naechte durch. Dann siehtman wenigstens etwas von der Landschaft!
In Pondichery wird es wohl ein bisschen warmer (ca. 38 Grad) sein als in Bangalore mit kueheln 33 Grad im Moment. Am Dienstag war es "schweine" kalt hier, so dass ich mir sofort eine Erkaeltung zugezogen habe... meine zweite in Indien, die erste habe ich mir unterm Ventilator geholt. Ist nicht ganz ungefaehrlich hier...

Montag, Juni 20, 2005

Hare Krishna

War am Donnerstag mit Hennes im ISKCON-Tempel. Ist wie man auf de Bild sieht ein ziemlich neuer Tempel. Mit viel Glas, aber auch den alten Stilelementen der suedindischen Tempel. Sieht ziemlich "cool" aus, der Tempel ist leuchtend weiss und dazwischen blaues Glas. Alleine von der Architektur ist er schon einen Besuch wert.

Wenn man dahin kommt, fuehlt man sich zuerst wie in einer Massenabfertigung, der Tempel ist wohl fuer ein paar tausend Besucher am Tag ausgelegt. Ertmal muss man seine Schuhe und Taschen abgeben, dann kann man sich ueber einen Gang auf dem Weg zum Tempel begeben. Da angekommen kann man sich dann aussuchen ob man direkt zum Tempel geht oder doch "den" Weg nimmt auf dem man auf jeder Steinplatte einmal das Mantra singen muss. Das Mantra der "Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein" (ISKCON), im Westen besser bekannt als Hare Krishna lautet:

Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna Krishna, Hare Hare

Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare

Dieses Mantra muss man mind. 1728 wiederholen, wenn man Moench oder Nonne ist. Wenn man nur normaler Anhaenger ist, dann reichen 108 Wiederholungen pro Tag (die Anzahl Symbolisiert die 108 Gefährtinnen von Krishna). Die Wiederholung dient zur Meditation und zur Bewusstseinsveraenderung (nicht ganz ungefaehrlich). Wenn man sich dann durch die 108 Wiederholungen gkaempft hat kann man den Tempel von innen bewundern. Auf dem Weg zurueck muss man sich ungefaehr 500m durch Souvenirshops und Krishna Juenger kaempfen die einen volllabern wollen... das ist nicht ganz so schoen, aber ansonsten recht interessant.

Sonntag, Juni 19, 2005

update

wollte mal wieder ein Bild uploaden. Ist einer der kleinen Junge aus der Nachbarschaft, bzw. er lebt gerade mit seinen Eltern auf einer Baustelle in der Naehe. Drei von den Jungs kommen immer angelaufen wenn wir anch Hause kommen und begruessen einen mit Handschlag. Wir geben ihnen oefters etwas Obst wenn wir vom einkaufen kommen. Sie muessen sich aber wohl bald wieder eine andere Unterkunft (Baustelle) suchen, da das Haus fast fertig ist. Die Armut ist manchmal schon ziemlich erdrueckend. Den Kindern geht es aber anscheinend ganz gut, zumindest lachen sie viel und das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen!

Hennes habe ich heute "rausgeschmissen" (den muss manchmal etwas "treten damit er aus dem Quark kommt!"), er ist jetzt auf dem Weg nach Ooty besucht da Freunde von nem Freund und wir trefen uns dann kommendes Wochenende in Pondicherry an der Ostkueste. Eigentlich wollten wir zusammen dieses Wochenende dahin aber es gab keine Tickets mehr. Hennes ist nur 2 Wochen hier in Suedindien, dann fliegt er wieder nach Delhi und verbringt seine letzten Tage in Indien in den Bergen (aber nicht alleine ;-)).

Heute in 3 Wochen kann ich Melanie endlich wieder in den Arm nehmen! Ich freue mich schon riesig!!! Sie fliegt am 9. Juli nach Mumbai (Bombay) und ich werde sie dann dort abholen und dann 3 1/2 Wochen Nordindien bereisen. Es ist nicht wirklich viel Zeit, aber wir werden sie geniessen. Geplant haben wir nochnicht wirklich, aber ertmal werden wir ueber Jaipur, Jodhpur und Agra (Taj Mahal) nach Delhi fahren. In Jaipur und Jodhpur ist ein bisschen zu warm (bis zu 45 Grad), so dass wir uns da wahrscheinlich nicht allzulange aufhalten werden. Von Delhi geht es dann nach Himachal Pradesh und Kaschmir ins Himalaya. Wenn wir noch Zeit haben wollten wir uns dann noch ein paar Tage in Goa an den Strand legen...

Mittwoch, Juni 15, 2005

Hennes kommt...

der Hennes kommt heute Abend eingflogen! Freu mich schon riesig Hennes mal wieder zu sehen, er treibt sich ja auch mitlerweile seit 7 Monaten in Indien rum. Werde mit ihm dann heute Abend und die naechsten Wochen mir das ein oder andere Bierchen trinken… (was ihr koennt koennen wir schon lange, liebe ex Osnabruecker Genossen, euch einfach so ohne uns in Koeln treffen…, treffen wir uns halt in Indien!)
Hennes hat sich kurzfristig entschlossen sein Praxissemester etwas frueher zu beenden und stattdessen mich in Bangalore zu besuchen und ein bisschen Suedindien zu erkunden.
Er sitzt gerade im Bus von Chandigarh nach Delhi, von da geht’s dann mit dem Flieger nach Bangalore. Werde ihn natuerlich vom Flughafen abholen, vorher aber kurz am “Bottle Shop” anhalten und ein paar kuehle Kingfisher einpacken (die machen naemlich um 11 zu…) Dann geht’s zum Airport (der Flieger landet um 22:40 Uhr), nach 5 Minuten Diskussion mit der Security, ob ich (ohne Geld dafuer zu bezahlen) in die Empfangshalle komme, werde ich draussen auf Hennes warten...

Sonntag, Juni 12, 2005

Indian Birthday

Heute war ich zum 60. Geburtstag von MC Anand Chakravathi eingeladen .
(MC Anand ist de Vater von Prashanth MC, mein Arbeitskollege der auch schon oefters mit uns am Wochenende unterwegs war). Wie ja jeder weiss, stehe ich ja absolut nicht auf solche (Familien-) Feiern, aber ich hatte nicht so wirklich eine Wahl und ausserdem bekommt man nicht so oft die Moeglichkeit zu einem 60. indischen Geburtstag eingeladen zu werden. Ausserdem wollte ich ma sehen wie Prashanth wohnt. Das er aus einer nicht so armen Familie kommt war mir schon klar, aber als er mir dann sagte, dass sie so 150 Gaeste erwarten und einen Raum haben der gross genug ist um sie alle unterzubrinegn war ich schon ziemlich gespannt Das Haus ist ein typisches indisches Einfamilienhaus (man kann es aber schon mit westlichem Standard vergleichen) sie haben eine grosse offen Wohnkuecke (sehr westlich, der Vater mag das) ein Wohnzimmer, mit Schaukel von der Decke, 3 Schlafzimmer (Grossmutter, Eltern und Prashant teilt sich ein Zimmer mit seinem Bruder). Im Untergeschoss haben sie einen grossen Raum, der regelmaessig fuer treffen zum beisammensein und musizieren und singen benutzt wird (in Deutschland wuerde man vielleicht Folkloregruppe dazu sagen).
Zuerst wurde ein bisschen gesungen, dann hat Prashants Cousin eine Geschichte ueber seine “besten Freuende die Schlangen” erzaehlt. (er faengt naemlich in seinem Dorf und den Nachbardoerfern die Schlangen ein, die sich dahin verirrt haben, er betreibt das als Hobby, war sehr interessant). Danach gab Mittagessen und abschliessend wieder ein bisschen Musik. Habe uns dann noch ein bisschen mit seiner Familie unterhalten, sein Bruder ist ein ziemlich begabter Kuenstler (malt, arbeitet mit Ton). zwei Ganesh Skulpturen habe ich shcon, jetzt muss ich ihm nur noch ein Bild abschwatzen (kaufen). ;-)

Samstag, Juni 11, 2005

Mysore

Day trip nach Mysore.
Eigentlich gibt es in Mysore nicht viel zu sehen ausser dem "Mysore Palace" und wir sind auch nur hingefahren um es auf unserer "to see" Liste abhaken zu koennen. Mysore ist eine relativ kleine Stadt (800.00 Einwohner) 4 Stunden (oder 130 km) von Bangalore entfernt. Der Palast ist so ungefaehr die einzigste Sehenswuerdigkeit und natuerlich am Wochenende total ueberlaufen. Von aussen sieht er ja ganz schoen aus und wenn er Nachts beleuchtet ist nochbesser, aber ihn von innen zu betrachten lohnt sich nicht wirklich. Aber da ja man schonmal da ist geht man auch rein. Ansonsten ist die Stadt ein bisschen gemuetlicher und sauberer als Bangalore. Wir sind ein bisschen durch die Stadt gelaufen, haben uns den Markt angeguckt (immer wieder interessant) und haben uns Mysore vom naechstgelegenen Berg angeschaut. Die Busfahrt war mal wieder ein Erlebnis und ich habe mich mindestens einmal sterben sehen... aber das ist eine andere Geschichte!

Mittwoch, Juni 08, 2005

unser finne

da hat unser finne gestern ziemlich viel "Schwein gehabt"!!! Er hat naemlich sein "neues" Notebook in der Rikscha vergessen und es wieder"gefunden".
Die Story: Jussi hat sich von seinen Eltern vor 2 Wochen ein neues Notebook mitbringen lassen und es gestern auf dem Weg von der Arbeit nach Hause auf der "Hutablage" der Rikscha gelegt... er ist dann ausgestiegen und als die Rikscha losgefahren ist hat er bemerkt, dass er wohl etwas vergessen hat. Er ist dann hinter der Rikscha hergelaufen, Peter, der zufaellig in der Naehe war, hat eine Rikscha angeheuert (fuer 100 Rs, weil er zuerst nicht wollte) und auch hinterher. Aber das Problem ist, wenn man auf eine geroessere Strasse kommt sind da sofort zig Rikschas (und die sehen alle gleich aus... ).
Also Notebook weg, liegt auf einer Heckablage in einer der 75 000 Rickschas in Bangalore! Das war's dann wohl koennte man sagen, aber einmal im Leben kann man ja auch Glueck haben! Auf dem Weg sich den Frust mit ein paar Bier herunter zu spuelen hat er doch tatsaechlich seine Rickscha auf der MG Road gesehen (der groessten Strasse in B'lore) und das Notebook lag noch darin!!!
Schwein gehabt!!!

Sonntag, Juni 05, 2005

Wochenende

So, habe jetzt die letzten 2 Wochen nachgetragen und neue Bilder ins Netz gestellt. Wahrscheinlich lesen sich die wenigsten von euch die Texte durch sondern gucken sich nur die Bilder an, oder? Die Reiseberichte sind wahrscheinlich auch nicht so interessant. Nehme mir schon seit ein paar Wochen vor etwas mehr ueber das Leben hier zu schreiben, aber da die Zeit ziemlich knapp bemessen ist bin ich noch nicht dazu gekommen. Werde mal gucken ob ich das in naechster Zeit vielleicht doch noch schaffe.
Dieses Wochenende war wieder ein Party-Wochenende! Haben gerockt bis die Polizei kam und laenger... Freitag war Party in einem anderem Trainee-House in Indiranagar. Da kam die Polizei ziemlich frueh! Die Polizisten wollten 1000Rs haben... sie haben dann zwei Flaschen Bier bekommen und sind gegangen! Samstag liessen sie sich nicht so einfach abspeisen und haben wirklich die Party aufgeloest, war aber nicht so schlimm, da es schon 3 Uhr war und der Alkohol zu Ende ging... Auf dem Weg zur Party sind wir ein bisschen nass geworden. Wir waren nur 50m vom Haus entfernt, aber als es anfing ist natuerlich auch der Strom ausgefallen und bei dem Regen (wenn man es denn noch Regen nennen kann) kann man kaum zwei Meter weit sehen, keiner wusste so genau wo wir hinmussten und bis wir dann einen Unterstand gefunden hatten waren wir alle ziemlich nass!

Mittwoch, Juni 01, 2005

Halbzeit!

Heute ist Halbzeit! Jetzt bin ich schon 13 1/2 Wochen hier, die Haelfte meiner 27 Wochen in Indien. Die Zeit verging bis jetzt rasend schnell und eh ich mich versehe werde ich wohl wieder in Deutschland sein. Es ist Halbzeit und nicht Bergfest, Bergfest benutzt man ja eher um auszudruecken, dass die erste Haelfte geschafft ist und man irgendwie froh darueber ist. Mir geht es hier aber ganz gut und ich geniesse meine Zeit in Indien... Bevor ich wieder nach Deutschland komme werde ich aber noch einen kleinen Trip in den Norden unternehmen und hoffentlich die Berge des Himalaya in Nepal oder Kaschmir bewundern koennen, mir den Moloch Delhi anschauen und einen kleinen Abstecher nach Rajasthen ins "Land der Koenige" unternehmen.
Wuensche euch einen schoenen Sommer!

Montag, Mai 30, 2005

Udupi

Endlich wieder ein Wochenendtrip (nachdem ich letztes Wochenende ein bisschen flach gelegen habe und wir davor das Wochenende nur Samstag unterwgs waren. Wir hatten geplant nach Mangalore zu fahren, eine schoene bbach zu suchen uns da ein bisschen in die Sonne zu legen und dann mal gucken was es da sonst noch so zu sehen gibt. Aber es kam dann ein bisschen anders. Erstens hatte ich keine Lust wieder Travel Agent zu spielen und alles zu organisieren, so dass es Freitag war und noch keine Tickets oder ein Auto gebucht waren. Haben es dann aber doch noch geschafft und weil Thom und Oana kurzfristig abgesagt haben sind wir dann mit einem Toyota Qualis gefahren. Fuer 5 Leute + Fahrer genug Platz, aber ist halt nur ein Auto und da ist nicht viel mit schalfen. Sind Freitag Nacht um 12 los, mussten erstmal den Fahrer aufklaeren, dass wir nicht nach Mysore sondern nach Mangalore wollten... War aber kein Problem, ausserdem war er der erste Fahrer der englisch sprechen konnte. Hat schon Vorteile, so konnte ich ihm wenigsten den Weg zu unserem Haus erklaeren und waehrende der Fahrt ist es auch angenehmer als wenn man sich nur mit Haenden und Fuessen verstaendigen muss... Mitten in der Nacht haben wir dann erstmal eine Stunde im Stau gestanden! Auf der bergigen Strecke hatten sich wohl die Bremsen von mind. 2 Trucks verabschiedet... Am Morgen haben wir uns dann suedlich von Mangalore einen Strand gesucht und eine Pause eingelegt (auch fuer unseren Fahrer...). Weil Mangalore auch nur eine Stadt ist und man nicht wirklich jeden Tempel sehen muss sind wir dann nach Norden in Richtung Udupi gefahren. In Udupi gab es natuerlich auch einen Tempel zu sehen! Der war nicht so beieindruckend vom aussehen und der Kunstfertigkeit sondern wir konnten einen Einblick in das Geschehen im Tempel werfen. Ein ---angajierter Inder hat uns den ganzen Tempel gezeigt und uns alles erklaert. Es arbeiten 400 Menschen im Tempel, Abends gibt es fuer alle die hungrig sind etwas zu Essen, im Tempel wurden auch Kuehe und zwei Elefanten gehalten. Abends gab es dann noch eine "Prozession" mit einem riesigen Wagen der einmal um den Tempelplatz gezogen wurde. Vorne weg lief der Elefant und es gab Musik, Tanz und Feuerwerk, Wir hatten wirklich Glueck das erleben zu koennen. Sonntag hatten wir uns dazu entschlossen einen kleinen Umweg einzulegen und zu den Jog Falls zu fahren (die hoechsten Wasserfaelle Indiens). Auf dem Weg dahin gab es noch eine Statue zu besichtigen die allein schon von ihrer Lage und Groesse sehr beeindruckend war. Bei den Jog Falls (293m) haben wir dann noch ein erfrischendes Bad genommen (war auch noetig nach der Klettertour). Als wir im Wasser waren hat uns natuerlich so ein bloeder Affe die ganzen Bananen geklaut... war nicht schlimm, der ist bestimmt dran krepiert, denn anstatt sich die mit seinen Artgenossen zu teilen hat er sich die alle alleine reingeschoben!
Um halb 5 waren wir wieder zurueck in B´lore und unser Fahrer so muede, dass er sich direkt bei uns vorm Haus ins Auto zum schlafen gelegt hat!

Freitag, Mai 27, 2005

Monsoon

Es ist soweit, der Monsun hat begonnen!!!
- Was das heisst?
- kurz gesagt: ganz viel Wasser von oben...
aber in Bangalore ist das nicht so schlimm, da es nur ein paar Stunden am Tag und auch nicht ganz so stark wie z.B. in Delhi regnet. Heute hat es ein bisschen mehr geregnet als normal, dass hat dann dazu gefuehrt, dass halb Bangalore unter Wassers stand. Waehrend des Monsuns gibt es 2 Probleme, erstens die Stromausfaelle nehmen zu und wenn es regnet bekommt man keine Rikscha und wenn doch, dann verlangen sie mindestens den doppelten Preis. Heute bin ich gelaufen, war dann auch ziemlich nass, aber war ziemlich interessant, Man trifft ein paar Leute unterwegs und man sieht mehr als aus der Rikscha. Habe 1 ½ h fuer die 7 km gebraucht. Wenn es dann mal wieder einen Power-Cut gibt., dann sitzt man halt den ganzen Abend bei Kerzenlicht zusammen, hat auch was!Aber das sind nur meine kleinen Probleme, wenn es so stark regnet stehen die Huetten oder eher Zelte der in den Armenvierteln unter Wasser und es sterben fast jedes Mal ein paar Menschen, entweder sind es Kinder die von der Stroemung mitgerissen werden oder Menschen die einen Stromschlag bekommen. Viele Trafostationen stehen dann naemlich auch unter Wasser und wenn man sich dann in der Naehe aufhaelt stirbt es sich ganz schnell!

Sonntag, Mai 22, 2005

American idiot!

American idiot! So heisst das neue Album von Green Day. Habe es mir letzte Woche gekauft, sind ein paar ziemlich coole Lieder drauf. Der Titel passt aber auch auf unsere Mitbewohnerin (seit heute Exmitbewohnerin!), nennen wir sie Ashley. (Ihr richtiger Name ist Michelle Anders, geboren 1982 in North Carolina, USA). Und stupid ist eigentlich nicht wirklich der passende Ausdruck, aber schlimmer Woerter moechte ich hier nicht Veroeffentlichen. Um die komplette Story mit allen Hoehepunkten aufzuschreiben fehlt mir die Zeit und ich muesste einen neuen weblog dafuer eroeffnen. Mieke hat die Story aufgeschrieben und sie ist bei 5 Din A4 Seiten. Also kommt hier mal die Kurzfassung:
In den letzten Wochen/Monaten sind ein paar Dinge hier im Haus verschwunden. Angefangen mit Peters PC-Mouse, Magnus externe USB-Festplatte, ein paar Sachen von Jonna und als letztes Lisys Digicam. Durch ein paar Merkwuerdigkeiten viel der Verdacht ziemlicb schnell auf Ashley, konnte aber keiner beweisen. Sonntag hat Ashley dann Fotos mit einer Digicam gemacht, die irgendwie wie die von Lisy aussah...
Darauf angesprochen hat sie ein paar Erklaerungen einfallenlassen, waren aber alle nicht so stimmig und ausserdem hatte Lisy den beleg mit der Seriennummer. Dann folgten ein paar Turbulente Tage, das wichtigste: Montag hat Ashley, weil Lisy sie auf die Kamera angesprochen hat, fluchartig das Haus verlassen (mit der Kamera). Sie hat dabei bloederweise das wichtigste vergessen (Flugticket, Kreditkarte und das allerwichtigste, ihren Reisepass!) Die Sachen gingen dann irgendwie verloren... Wir haben sie dann vor die Wahl gestellt: die Sachen zurueck und wir finden vielleicht ihre Sachen wieder oder halt nicht.... und da man als Ami mit einem US-Pass in den meisten Laendern auf der Welt nicht zu den beliebtesten Auslaendern zaehlt, waere es fuer sie nicht ganz so einfach gewesen sich einen neuen Pass und eine Ausreisegenehmigung zu besorgen ... shit happens! Da sie aber die Sachen nicht hat (aha, schon in den USA?) hat sie dann angeboten die Sachen zu bezahlen (nur so, nicht weil sie sie geklaut hat, nur um wieder an ihren Pass zu kommen... auch gut!). Nach ein paar Diskussionen hat sie dann wieder willig bezahlt. Heute hat sie mir dann das Geld fuer Magnus Festplatte gegeben, aber zuerst nur den Anteil fuer die Festplatte und nicht die 1500 Rs fuer die Tasche. (warum? Ich weiss nicht, vielleicht hat sie ja wirklich nur die Festplatte ohne die Tasche geklaut....) Hatte daraufhin eine kurze Diskussion mit ihr und 5 Minuten spaeter das restlicheh Geld.

Sonntag, Mai 15, 2005

City Market (Bangalore)

Heute haben wir mal eine kleine Erkundungstour unternommen und uns das "richtige" Bangalore angeschaut. Der City Market ist nicht nur ein Marktplatz, eigentlich ist das schon ein ganzer Stadtteil in dem es fast alles zu kaufen gibt. Neben Obst, Gemuese und Blumen auch alles andere (Werkzeuge, Fernseher, einfach alles!) Die Gegend ist sehr arm, aber die Menschen sehr freundlich und man wird hier auch nicht von Bettlern und Souvenirverkaeufern belagert. Aber voll ist es da...

Samstag, Mai 14, 2005

Shravanabelagola

Heute nur ein „one-day“ trip! Sind zu zwoelft mit einem Tempo Traveller zu einer kleinen Tempelrundfahrt aufgebrochen. Zuerst sind wir nach Shravanabelagola (kann diesen Namen einfach nicht aussprechen...) gefahren um uns die groesste aus einem Stein gehauene Statue der Welt/Indiens anzuschauen. Sie ist ein kleines Weltwunder, denn sie steht auf einem kleinne Berg und der Stein aus dem sie gehauen ist kommt in dieser Gegend nicht vor... wie ist sie also dahin gekommen? Und vor allem, wie ist sie auf den Berg gekommen. Selbst mit heutigen Mitteln waere es ein schwieriges Unterfangen so einen grossen Stein auf den Berg zu bekommen!
Aber bevor es losgehen konnte mussten mal wieder ein paar kleines Problem geloest werden... Den Fahrer hatte ich fuer 5 Uhr bestellt, aber um5 und auch um 5:20 noch kein Tempo traveller zu sehen. Hatte auch keine Nr. vom Fahrer nur die Tel. Nr. vom Agency. Da ich letztes Mal schon Probleme hatte sie zu verstehen habe ich Prashanth angerufen, damit er dort anruft. Hat er auch gemacht, aber irgendwie hat es Prashanth manchmal nicht so ganz raus, wahrscheinlich hat er denen gesagt sie sollen mich anrufen, haben sie dann auch gemacht und mich wieder (wie eine Woche zuvor auch schon) vollgelabert (ich weiss wirklich nicht ob das Hindi, Kannada oder vielleicht doch Englisch sein sollte), Nach ein paar Minuten haben wir uns dann doch geschafft uns zu verstaendigen oder auch nicht, haben unser Gespraech zumindest beendet! Wollte ja auch nur nachfragen wo der Fahrer mit dem Auto bleibt, war ja schliesslich schon fast 6 Uhr und angedacht war 5Uhr zum losfahren...
Wie schon gesagt, die Statue war sehr beeindruckend, aber um sie sehen zu koennen muss man erstmal die 700 Stufen auf den Berg rauf, und das ohne Schuhe. Am Fuss des Berges haben sie Socken verkauft, aber wer braucht schon so was... Wir waren ja relativ frueh da und es war noch nicht so heiss, aber auf dem Weg zurueck wurden die Fusssohlen schon sehr warm...Dann gab es in Belur und Halebid noch zwei Tempel zu besichtigen die wirklich sehenswert sind, nicht wegen ihrer Groesse sondern wegen der zig tausend Figuren die den ganzen Tempel zieren. Angeblich hat man 80 Jahre daran gearbeitet und nie komplett fertig gestellt.

Montag, Mai 09, 2005

Ootacamund aka Ooty (Tamil Nadu)

Wie Coorg liegt Ooty in den Bergen und ist jetzt im Sommer ein bisschen ueberfuellt mit Touristen (indischen), die sich in den kuehlen Bergen vor der Hitze zurueckziehen. Wir haben uns einen „Tempo Traveller“ gemietet und sind zu acht Freitagnacht losgefahren. Nach 8 Stunden und ca. 290 km sind wir passend in Ooty angekommen um Myrte aufzuwecken. Myrte ist einen Tag frueher gefahren da sie ihr Praktikum beendet hat und ihr Reise durch Indien gestartet hat. Wir sind dann zum Fruehstuecken gegangen (Masala Dosa), im Restaurant haben wir uns dann nach einem Guide erkundigt und einen gefunden. Im Hotel hatten sie uns gesagt es waere zu spaet und der Guide haette auch 300 Rs/Pers. genommen, unser war ein bisschen guenstiger (100Rs/Pers).
Haben dann wieder unseren Fahrer aufgeweckt (nachdem er es sich gerade im Wagen gemuetlich gemacht hatte...) und haben uns ausserhalb der Stadt absetzen lassen. Wir haben dann eine 7-stuendige Trekkingtour unternommen. Haben ziemlich viel Natur gesehen, spuren von Tigern (leider keinen lebenden, aber ist vielleicht auch besser so...). Knochen von Bueffeln, Kratzspuren an Baeumen auf denen der Tiger auf Beute lauert, etc.. Auf dem Weg haben wir noch einen Tribe (Stamm) besucht, die noch ziemlich urspruenglich leben, da schlaeft die ganze Familie noch in einer kleinen Huette in einem Bett aus Stein...
Am Nachmittag musste es dann natuerlich noch regnen, war aber nicht ganz so schlimm, da wir genau passend an einer zu einer Huette kamen wo wir den Regenschauer abwarten konnten. In der Huette, bzw. auch drum herum, wurde Eukalyptusoel hergestellt. Habe zwar nicht 100% verstanden wie sie es machen, aber zuerst wird aus den Eukalyptusblaettern das Oel herausgekocht, das Oel wird dann getrennt und gesammelt. Das Feuer unter dem Kessel wurde mit den Eukalyptusblaettern geheizt. Die ganze Huette bestand eigentlich nur aus Eukalyptusblaettern (das Dach, die Waende und die Huette stand auf einem 3 Meter hohen Berg aus Eukalyptusblaettern... die muss man erstmal aufsammeln!) Die ersten Minuten in der Huette waren nicht so angenehm, es war ziemlich verqualmt und man musste sich erstmal daran gewoehnen (aber nach draussen gehen war wegen dem Regen nicht drin... Ein paar von uns haben dann auch eine Flasche Eukalyptusoel gekauft. Nach einer halben Stunde hat dann der Regen auch aufgehoert und wir konnten unsere Tour fortsetzen. Abends waren wir dann natuerlich ziemlich geschafft, haben uns noch ein Bierchen gegoennt und sind frueh ins Bett. Der Sonntag war nicht wirklich erfolgreich, zuerst sind wir mit dem „Toy-Train“ nach Coonoor gefahren, eigentlich soll man einen schoenen Ausblick auf die Landschaft haben... aber da war mal wieder das Problem, dass zu viele Menschen in einen zu kleinen Zug wollten. Es gab auch ein paar Wagen mit reservierten Plaetzen, aber wir hatten natuerlich nicht reserviert... Also mussten wir uns irgendwo reinquetschen, habe dann den groessten Teil der Fahrt mit Clemens, 14 Indern und 5 Kindern in einem Abteil verbracht, das eigentlich fuer 10 Personen ausgelegt war... habe dann ab und zu die Kamera aus dem Fenster gehalten und mir auf dem Bildschirm angeguckt wie es draussen aussieht!
Danach wollten wir uns die Sehenswuerdigkeiten in Coonoor angucken, aber bis auf den Botanischen Garten ist daraus nichts geworden. Warum? Weil die Inder grundsaetzlich nicht einen Schritt zurueckgehen! Zu den Sehenswuerdigkeiten, Tee-Plantagen fuehrt nur eine kleine Strassse (eher ein Feldweg), auf der man auch zurueck muss. Da gerade Schulferien sind ist natuerlich viel los, alle Leute wollen dahin, aber da die Inder selbst auf einer so kleinen Strasse versuchen andere zu ueberholen und die grossen Busse auch meinen dahin fahren zu koennen entsteht ein kleines bisschen Chaos! Haben uns das Schauspiel dann 20 Minuten angeguckt und uns entschieden nicht die naechsten 12 Stunden im Stau auf einem 10 km langen Feldweg zu stehen... Auf dem Rueckweg konntne wir dann noch ein paar wilde Elefanten, Bueffel und andere Tiere beobachtet. Die Elefanten konnten wir nur kurz bewundern, da ein paar Inder meinten direkt in Richtung der Elefanten laufen zu muessen...

Mittwoch, Mai 04, 2005

Nachtrag

Habe es nach 2 wochen endlich mal wieder geschafft meinen weblog aufzufrischen und ein paar neue Bilder ins Netz zu stellen.

Gleich gibt es erst mal ein paar Bier!
Heute Abend ist Thomas (F) und Myrtes (NL) farewell Party! Da werde ich morgen bei der Arbeit mal wieder ein bisschen muede sein...

Nachtrag vom 18. April:
Robertson-House - Krankenhaus!
Letzte Woche waren wir mehr ein Lazarett als ein Traineehouse! Lisy (Mex) hat sich in Hampi zwei Zehen gebrochen, Magnus (D) war mit Mieke (NL) im Krankenhaus! (Magnus hat sich eine fiese Magen-Darminfektion auf der Zugfahrt von Delhi nach Bangalore (42 h) eingefangen, Mieke hatte nach einem Insektenstich eine Infektion im Fuss).
Thomas (F) , mein (Zimmer-)Mitbewohner verlaesst uns in 2 Wochen. Eigentlich wollte er noch 2 Monate bleiben aber die Arbeit von ihm ist ziemlich schlecht und er ist auch schon seit 8 Monaten hier!

Montag, Mai 02, 2005

Coorg

Dieses Wochenende haben wir in Coorg verbracht. Es ist bekannt fuer Kaffee- und Teeplantagen und wird auch "Scotland of India" genannt. Da wir keine Bustickets mehr zu bekommen waren mussten wir uns ein Auto mieten (Fahrer ist natuerlich inklu), war uns aber auch ganz recht... So konnten wir Freitag und Sonntag zu Hause im Bett schlafen und nicht eine mehr oder weniger schlaflose nicht in einem Bus oder Zug zu verbringen. Der Fahrer sollte um 6 Uhr kommen, aber anstatt sich Freitag drum zu kuemmern wo er denn hinkommen soll ruft er um 6 an, natuerlich spricht er weder Englisch noch Hindi... haben dann doch noch zusammengefunden und konnten um halb 7 dann los. Wir hatten einen TATA Sumo, sieht so aehnlich aus wie die G-Klasse von Mercedes, und man kann "theoretisch" mit bis zu 10 Personen (kleine Inder) darin Platz finden. Fuer uns war es gerade passend. Auf dem Weg nach Coorg haben wir einen kleinen Abstecher zum "Tibetan Settlement" gemacht und uns dort den "Golden Tempel" angeschaut. Ziemlich beeindruckend, durften leider keine Fotos machen und eigentlich darf man sich in dem Gebiet auch nur mit einer Genehmigung aus Dellhi aufhalten. Man kommt sich fast vor wie in Tibet, nur die hohen Berge fehlen.
In Madikeri haben wir zum Abschluss des Tages einen kleinen hike auf einen Berg gemacht um uns von dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Abends haben wir dann ein Lagerfeuer gemacht und uns gemuetlich ein Bier getrunken. Am Sonntag hatten wir die Wahl zwischen trekking (20km) oder uns einen 4-wheel-drive mieten und in der Berge fahren. Haben uns dann fuer letzteres entschieden, aber trekking werde ich auf alle Faelle noch machen. Sind in den Bergen ein bisschen gewandert unser Guide hat uns Unterwegs einen Tee gemacht und wir haben die Aussicht genossen. Eigentlich wollten wir ja eine Kaffee- oder Teeplantage besichtigen, aber irgendwie haebn wir das versaeumt. Dafuer haben wir eine Kardamonplantage???, wilden Kaffee und einige andere interessante Pflanzen gesehen. Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen Abstecher zu den Abbi Falls gemacht, bevor wir uns um 6 auf den Rueckweg gemacht haben. Gluecklich die Fahrt lebend und ohne Unfall ueberstanden zu haben (nachts sollte man bei der Fahrt die Augen zu machen, damit man nicht die Busse sieht, die die LKWs ueberholen und einem zwangsweise auf der eigenen Fahrbahn entgegen kommens. Vor allem dann, wenn der Fahrer keine Anstalten macht zu bremsen und es dann irgendwie hinbekommt gerade so ) waren wir um 1 Uhr wieder in Bangalore.

Freitag, April 29, 2005

Robertson House

Robertson-House (da wohne ich!)

Dienstag habe ich zu Hause im Bett verbracht... das Essen hat mich zum ersten Mal dahingerafft! Aber es war nur ein Tag, Mittwoch war ich wieder bei der Arbeit! Habe die letzten drei Tage nicht wirklich was gegessen und mein Appetit auf indisches Essen ist im Moment nicht wirklich gross!

Gestern Nacht, haben sie unsere Mardels ueberfallen! Oder um es weniger krass auszudruecken sie haben Upalami (Sri Lanka) vom Motorrad aus die Handtasche vom Arm gerissen. Und sie ist erst seit ein paar Tagen hier. Kein guter Anfang, aber es kann ja jetzt nur besser werden... Die Polizei ist hier nicht wirklich hilfsbereit und man sollte besser nicht alleine und ohne jemanden der die Sprache spricht zur Polizei gehen und als Frau sowieso nicht! Sind ziemlich korrupt und obwohl die Polizei wusste wo die Taeter sind haben sie nichts unternommen...
Be careful!!!

Montag, April 25, 2005

Mamallapuram

Mamallapuram ist ein kleines Dorf, 60 km (2,5 h) suedlich von Chennai (7 h) an der Ostkueste. Das Dorf hat einige Tempel, den Strand (war nicht ganz so schoen) und das Hotel einen sehr guten Pool zu bieten. Ausserdem kann man sehr gut shoppen (Skulpturen, Schmuck und andere Sachen aus ganz Indien). Sind auch mehr zum relaxen und weil Thomas noch ein paar Sachen einkaufen wollte dahin gefahren als viel zu unternehmen...
Das Problem (wie jede Woche), die Tickets! Thomas war seit Montag jeden Tag im Travel Agency und hat nach den Tickets gefragt:
No problem! Don't worry!
Am Freitag Abend um 8 hatten wir die Tickets dann, unser Zug fuhr um 10:45 Uhr. Also zum Bahnhof, nach unseren Plaetzen geguckt, und was war? Wir standen auf der Warteliste! Wir waren die letzten 3 Namen von ueber 100 auf der Warteliste und die letzten 10 haben keinen Platz mehr bekommen. War aber nicht so schlimm, 1 h spaeter fuhr noch einer und mit ein bisschen Geld um die Prozedur zu beschleunigen hatten wir nach einer halben Stunde unser Ticket umgebucht. War eine relativ angenehme fahrt, jeder hatte seine eigene Liege zum schlafen, natuerlich zu kurz aber das macht ja nichts.
Von Chennai ging es dann mit einem Public Bus bis nach Mamallapuram. Nach dem einchecken sofort zum Pool ...
Den Rest des Tages und am Sonntag abgesehen von ein bisschen shoppen und ein paar Tempel angeschaut haben wir nicht viel gemacht.
Sonntag um 23:10 fuhr unser Zug von Chennai und wir standen auf der Warteliste, also wollten wir etwas eher da sein. Um 19 Uhr wollten wir den Bus von Mamallapuram nach Chennai nehmen. Normalerweise laeuft das so ab: der Bus kommt angefahren und bevor er in Parkposition und bevor die Leute ausgestiegen sind stuermen die Inder auf den Bus los um sich einen Sitzplatz zu sichern! Wir also auch! Aber der Bus war wirklich voll, also haben wir Bastian in den vollen Bus geschoben mit der Aufgabe uns einen platz zu sichern. Nachdem der Bus dann gedreht hatte stoppte er noch mal kurz, keiner Stieg aus, und dann fuhr er los! Aus der Tuer hingen schon genug Leute heraus, also kein Platz um sich irgendwo fest zu klammern und sich hinter dem Bus herschleifen zu lassen... Scheisse! Bastian im Bus (mit nur 100Rs), der naechste Bus erst um 20:30 Uhr (zu spÅ t um puenktlich in Chennai zu sein.
Sind dann mit der naechsten Rikscha zur Hauptstrasse und uns da vor den naechsten Bus "geschmissen" und noch gerade so einen Stehplatz ergattert.
In Chennai am Busbahnhof haben wir dann auch Bastian wiedergefunden. Natuerlich waren wir noch auf der Warteliste und hatten keine Plaetze im Zug, es fuhr auch kein spaeterer und so mussten wir, wie einige viele andere auch, den Zug nehmen. Haben die Nacht dann sehr ungemuetlich neben den Toiletten mit den Kakerlaken auf dem Boden verbracht. Waren gegen 5 in Bangalore und so konnte ich wenigstens noch knappe 1 1/2 Stunden im Bett verbringen.

Freitag, April 22, 2005

Rikschafahrer

Diese Woche war wirklich uebel... Die Rikschafahrer sind ein eigenes Volk fuer sich und man sollte immer ein bisschen vorsichtig sein! Da ich ja jeden Tag zur Arbeit muss (ca. 7km) bleibt mir nichts anders uebrig als die Autorikscha zu nehmen. 1 km kostet 5 Rupie, also muessten dann der Weg zu Arbeit 35 Rupie kosten. Aber nicht immer...
Am Dienstag hatte die Rikscha nach 2 km keinen Sprit mehr! Also umsteigen, 10 Rupie bezahlt! Neue Rikscha, neues Glueck! 500 m vor der Airport Road wieder kein Sprit mehr... und auf dem Meter stand 42 Rupie, duerften ja eigentlich nur 25 sein... Habe ihm 30 gegeben, weil ich keine Lust auf eine lange Diskussion hatte. Er wollte noch mehr, weil er sich ja neuen Sprit/Gas kaufen musste! Bin ausgestiegen und den Rest gelaufen.
Gestern hatte ich dann 48 Rupie auf dem Meter, habe dem Fahrer 35 und bin gegangen...
An solchen Tagen ueberlege ich mir immer ob ich mir nicht doch ein Roller oder sowas kaufe um diesem Aerger zu umgehen.

Mittwoch, April 20, 2005

Backwaters (Kerala)

...da wird man morgens um kurz nach sechs irgendwo aus dem Bus "geschmissen", bin total muede (habe wieder kaum geschlafen, kein Platz fuer meine Beine und der Inder neben mir hat sich auch ganz schoen breit gemacht), keiner weiss wo man ist (ist man in der richtigen Stadt?), die Inder auf der Strasse gucken einen ziemlich bloed an... (was mache ich hier?)
Erstmal den Lonely Planet rausholen, den Stadtplan aufschlagen und gucken ob es ein Tourist Office gibt. Haelt man dann einem Inder die Karte hin (auf der nur die groessten Strassen und vielleicht die Fluesse eingezeichnet sind) und fragt wo man den gerade ist wird erst ganz erstaunt auf die Karte geguckt und dann irgendwas gesagt... (aber nicht auf Englisch). Okay, dann eben anders: Where is the tourist office? Es folgt, nach kurzem Ueberlegen eine Handbewegung die fast einen Kreis beschreibt (mind. aber 180 Grad)! Alles klar... Nach 10 Minuten hat man dann mit etwas Glueck einen Inder gefunden der gutes Englisch spricht und auch weiss was er erzahlt. So geht das jedes Mal...
Aber irgendwann findet man schon den Weg. Wir sind hier nicht wegen den Kokosnuessen sonder wegen den Backwaters. So auch in Alleppey, Kerala (famous for coconuts and the backwaters).

>>Fringing the coast of Kerala and winding far inland is a vast network of lagoons, lakes, rivers and canals. Travelling the backwaters is one of the highlights of a visit to Kerala. The boats cross shallow, palmfringed lakes studded with cantilevered Chinese fishing nets, and travel along narrow, shady canals.<< (Lonely Planet)
In Alleppey haben wir eine 5-stuendige Bootstour durch die Backwaters gemacht, danach sind wir dann zum Strand haben ein bisschen im Ozean geplanscht...
Spaeter dann mit dem Bus nach Cochin um dort die Nacht zu verbringen und da es dort auch einiges zu sehen gibt (500 Jahre alte portugiesische Siedlung).
Sonntag frueh mussten wir uns dann aber erstmal um Tickets fuer die Rueckfahrt kuemmern (waren mal wieder in Bangalore nicht zu bekommen). Also zum Travel Agency, der hat erstmal alle Busgesellschaften angerufen, aber die waren alle schon ausgebucht. Hatten dann die Wahl zwischen Taxi, Flugzeug oder dem Versuch am Bahnhof ein Ticket fuer den Zug zu bekommen. Sind dann zum Bahnhof. Es gab natuerlich keine Tickets mehr fuer die "Sleeper Class" blieb uns also nur ein Ticket fuer die "normale" 2 Klasse zu kaufen und darauf zu hoffen, dass vielleicht doch noch etwas frei ist.
Im Zug war dann natuerlich nur noch ein Platz frei (wir waren 5 (Bastian und Jussi sind noch einen Tag laenger geblieben). Der Schaffner hat uns aber trotzdem erlaubt zu bleiben, so haben wir dann versucht die 13 Stunden irgendwie zu ueberstehen. Ich habe dann die meiste Zeit in der offenen Tuer gesessen und die Beine herausbaumeln lassen...
Nachts um 2 kam dann natuerlich ein anderer Schaffner der uns aus Wagen geschmissen hat, mussten dann die letzten 2 Stunden im stehen in der Holzklasse verbringen. Waren dann um halb 5 wieder in Bangalore und ich konnte noch 3 Stunden in meinem Bett schlafen!
Da der Zug schon um 3pm gefahren ist haben wir leider nichts von Cochin gesehen und fuer die 5-stuendige Bootstour insgesamt 30 Stunden im Bus/Zug gesessen...

Donnerstag, April 14, 2005

Hampi - Bangalore

Indian experience!
Da es mal wieder keiner geschafft hatte sich rechtzeitig um Tickets zu kuemmern, waren wir ohne Rueckfahrtickets nach Hampi gefahren. Am Samstag Tickets fuer Sonntag zu buchen ist natuerlich ein bisschen spaet, also gab es keinen Bus mehr mit "Push-Back-Seats" (sleeper sowieso nicht), sondern nur noch normale Sitzplaetze!
Aber wir hatten ja keine Wahl und mussten nehmen was uns angeboten wurde... aber dann:
Nach Goa haben wir ja schon 18h gebraucht, aber das sind auch ueber 500km und wir mussten 2x Umsteigen. Aber der Trip von Hampi nach Bangalore Sonntagnacht ist nicht zu toppen! In Hampi sind wir um 20:30 Uhr los, weil wir noch mit der Rikscha nach Hospet mussten (17 km). Von dort sollte der Bus um 22:30 Uhr losfahren. Los ging es dann um 23 Uhr (das ist normal) aber was denkt ihr, wie oft man auf einer Strecke von 350 km (Hampi-Bangalore) einen Reifenschaden haben kann?
1, 2 oder 3 Mal?
Wir hatten 4 Pannen, davon 4 geplatzte Reifen und einen, sich in seine Bestandteile aufloesenden Reifen!!! Bei der ersten Panne (nach ca. 1h) sind beide Reifen auf einer Seite der Hinterachse geplatzt... haben dann ca. eine Stunde gewartet, bis ein Truck angehalten hat, der mit dem fehlendem Teil fuer den Wagenheber und einem Reifen ausgeholfen hat. Danach meinte der Busfahrer etwas schneller fahren zu muessen, was natuerlich wieder mit einem geplatzten Reifen geaendet hat. Weiss nicht, wo er das Ersatzrad her bekommen hat, ich habe die Zeit zum schlafen genutzt!
Nach ein paar Kilometern hat sich dann von einem Reifen die obere Schicht abgeloest. Da das natuerlich langsam passiert faehrt man ein paar Kilometer, bis sie von alleine abfaellt, das ist natuerlich tierisch laut, da der Reifen immer gegen den Fahrzeugboden schlaegt... Ein paar Kilometer weiter ist der ueberfluessige Teil dann abgefallen. Aber leider nur zur Haelfte, so dass der Reifen natuerlich eine riesige Unwucht bekommen hat. Hat sich so angefuehlt, als ob der Bus jeden Meter ein Schlagloch mitnimmt! An schlafen war da nicht mehr zu denken, aber es wurde ja auch schon hell. Keine 50 km weiter, es war schon 9 Uhr (eigentlich sollten wir seit 3 Stunden in Bangalore sein) ist der vierte Reifen geplatzt.
Da wir immer noch ca. 80 km von Bangalore entfernt waren mussten wir uns nach einer anderen Reisemoeglichkeit umgucken (ganz davon abgesehen, dass wir mitten in der Einoede waren). Irgendwann hat dann ein "Public Bus" angehalten und uns mitgenommen. Ist natuerlich kein Platz mehr frei gewesen (Stehplaetze eigentlich auch nicht) und die ganze Zeit von Indern angestaart zu werden die anscheinend noch nie einen grossen Europaeer gesehen haben ist auch nicht wirklich angenehm. Mit dem Bus ging es dann bis zur naechsten Stadt (ca. 1h) und dann von da mit einem weiterem Bus nach Bangalore. Waren dann nach 16 1/2 Stunden um 13 Uhr (7 Stunden zu spaet), in Bangalore und um 14Uhr bei der Arbeit. War ein schoener, kurzer Arbeitstag...
Prashanth (mein Kollege) fand das nicht so witzig, musste sich einen halben Tag Urlaub nehmen und etwas peinlich war es ihm wohl auch.
Kann ja mal passieren!

Mittwoch, April 13, 2005

Hampi

>>Hampi gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es war vor ungefähr 800 Jahren die Hauptstadt des hinduistischen Königreich Vijayanagar und angeblich von ca. 1 Millionen Menschen bewohnt. Durch einen Einfall muslimischer Soldaten wurde die Stadt nach mehreren Kriegen dem Erdboden gleich gemacht. In einem Gebiet von 30 km² sind überall kleine Tempel und hinduistische Statuen verstreut. Die Kulturdenkmäler sind in eine außergewöhnliche Felsenlandschaft eingebettet, die von fruchtbaren Bananenplantagen und Reisfeldern durchschnitten ist. Die Region lebt vom Fluss (Viannagara), der die paradiesisch anmutende Landschaft im natürlichen Flusslauf begrünt.<< (www.wikipedia.de)

Mit waren: Clemens (D), Bastian (D), Guiliano (BRA), Prashanth (IND), ich, Lisy (MEX), Peter (NL) und Cesar (MEX). Hampi liegt ca. 350 km von Bangalore entfernt. Der Bus fuhr am Fr. um 8:30 Uhr los und 7 Stunden später waren wir in Hospet. Hospet liegt 17 km von Hampi entfernt und da es erst 4:30 Uhr war, haetten wir noch 1 ½ h auf den Bus warten müssen.
Nachdem wir aus dem Bus gestiegen sind standen keine 5 Minuten später 20 Inder um uns rum und wollten gucken... und uns irgendwas verkaufen.
Nach ein paar Minuten diskussion mit den Rikscha- fahrern sind wir dann mit 3 Rikschas für je 100 Rupies nach Hampi gefahren. Durch Hampi fließt ein Fluss und da die „Hotels“ auf der anderen Seite des Flusses liegen braucht man ein Boot und einen Bootsmann, aber die Boote sehen eher aus wie eine große Salatschüssel und der Bootsmann war noch am schlafen...
Nachdem einchecken und einem kleinen Frühstück haben wir uns dann Mofas geliehen und sind damit ein bisschen durch die Gegend gefahren, ein paar Tempel angeguckt. Am späten Nachmittag sind wir dann zu einem See gefahren und da eine Runde geschwommen. Kaum waren wir da kamen schon zwei Inder angelaufen, weiß der Geier woher, das nächste Haus war 2 km entfernt. Etwas später kam dann einer mir dem Fahrrad und hat uns gefragt ob wir ein Bier haben wollen. Ja klar!
Der ist dann mit einer Mofa los und hat uns ein paar kalte Kingfisher gebracht, die wir dann bei Sonnenuntergang am See genossen haben.
Sonntag wollten wir zeitlich los um uns die Ruinen des alten Hampis anzuschauen, aber mit 8 Leuten dauert das ja alles ein bisschen länger. Bis wir dann nach dem Frühstück endlich genug Diskussionen um das wie, womit und den Preis gehabt hatten sind wir dann um 11 Uhr los, Wieder mit 3 Rikschas, die Rikschas für 8 Personen waren angeblich schon alle ausgebucht... Sind dann mit der Rikscha von einem Tempel zum nächsten gefahren. Die Tempel, oder was von ihnen noch übrig ist, sind schon sehr beeindruckend! Die Bilder können leider nicht wirklich vermitteln, wie es da ausgesehen hat. Da wir natürlich erst Mittags los sind, war es ein bisschen zu „warm“ und wir waren nach 3 Stunden ziemlich geschafft. Nach der Tempeltour sind wir zum späten Mittagessen ins „Mango Tree“ Restaurant gegangen (geniales Restaurant, es ist um einen riesigen Mangobaum gebaut, man hat eine super Aussicht und das Essen ist auch gut. Da haben wir dann ein paar Stunden rumgegammelt und uns dann auf den Rueckweg gemacht.
Hampi sollte man auf alle Fälle gesehen haben! (wenn man gerade in der Nähe ist)

Freitag, April 08, 2005

Arbeit III

...schon ist wieder eine Woche vorbei! Auf der Arbeit habe ich diese Woche nicht wirklich etwas geschafft/gemacht weil ich einfach keine Unterlagen und Infos hatte. Und nach ein paar Tagen rumgooglen hatte ich auch keine Lust mehr. Deswegen bin ich gestern zu Himanshu und habe ihm gesagt, dass ich etwas machen/lernen und nicht den ganzen Tag rumsurfen und meine Zeit verschwenden will...
Jetzt habe ich Pro-Engineer (3D CAD-Software) auf meinem PC und werde mich da ein bisschen einarbeiten und dann mal schaun.

Abgesehen von 2 Partys (Fairwell Party fuer Jonna (D) und Birthday Party von Michael (RU))war es eine ruhige Woche.

In einer Stunde ist Feierabend, dann schnell nach Hause, ein paar Sachen in den Rucksack schmeissen und ab geht's nach Hampi...

Sonntag, April 03, 2005

Party-Wochenende

Dieses Wochenende bin ich leider nicht aus Bangalore heraus- gekommen. Eigentlich wollten wir nach Hampi, machen wir dann naechstes Wochenende. Freitag waren wir im Spinn (Club), die muessen aber neuerdings um 1 schliessen, weil somst die Polizei kommt. Einen anderen Club haben sie schon ganz dichtgemacht (wegen Drogen oder so).
Samstag war dann Geburtstags-Party bei Kunal. Der wohnt (wie man sieht) direkt neben dem Flughafen. Die Party war auf dem Dach und man konnte direkt die Flugzeuge starten und landen sehen (und auch hoeren). Wohnen moechte ich da nicht...
Auf dem Dach hat auch ein Inder gewohnt (in einem kleinem Zimmer) der wollte eigentlich schlafen, weil er um 7 Uhr Cricket spielen wollte...
So, jetzt ist das Wochenende schon wieder fast vorbei.
Hoffe, dass die kommende Woche ein bisschen interessanter wird als die letzte. Da habe ich naemlich effektiv nichts geschafft/gemacht...

Dienstag, März 29, 2005

Goa

nein, Goa ist keine Insel, auch wenn viele Leute das vielleicht denken mögen. Von Bangalore aus liegt Goa zwischen 13 und 18 Stunden entfernt, je nach Busgesellschaft und Fahrtroute...
Wir sind am Donnerstag um 19 Uhr in Bangalore losgefahren und 18 Stunden später in Goa am Strand (Palolem Beach) angekommen. Die Fahrt war nicht wirklich spassig, bis zur Beach mussten wir noch 2x umsteigen. Das Problem war, dass die Busse der Privaten Busgesellschaften schon ausgebucht waren und wir so mit dem KSRTC (staatlich) fahren mussten. Die Bus hatte zwar 'Push-Back-Seats', das heisst aber nichts! Und für meine langen Beine ist da kaum Platz, also habe ich auch eher weniger bis gar nicht geschlafen... Dafür war die Beach einfach traumhaft, wie man sich auch die Karibik vorstellt: Sonne, Sandstrand, Palmen, das Wasser fast zu warm zum schwimmen... was will man mehr?
Von Freitag bis Sonntag Abend habe ich dann eigentlich nur am Strand gelegen. Freitag Abend waren wir mit 25 Trainees (fast alle aus Bangalore) essen und anschließend ein par Bier trinken (Samstag auch :-)).
Am Samstag wollte ich mir eigentlich einen Scooter ausleihen, aber Freitag ist es ein bisschen später geworden und dann hat sich das nicht mehr gelohnt. Am Sonntag haben wir dann eine kleine Bootstour gemacht: Delfine gesehen und an einem einsamen Strand ein paar Runden geschwommen. Dabei habe ich mir natuerlich einen kleinen Sonnenbrand geholt...
Sonntag um 20 Uhr sind wir dann zurück. Diesmal aber mit einem besserem Bus und direkt nach Bangalore (aber an schlafen war trotzdem nicht zu denken, da der Bus so höllisch laut war). Außerdem sind die Strassen hier nunmal nicht die besten und wenn man es sich gerade mal "bequem" gemacht hat, dann kommt 100% ein Schlagloch! Falls man dann noch einen schlechten Platz im hinterem teil des Busses hat, dann hat man eh verloren.
Montag frueh waren wir gegen 10Uhr wieder in Bangalore und ich dann um kurz vor 12 (3 Stunden zu spät) bei meiner Arbeit.
Das war Goa! Werde auf alle Fälle nochmal hinfahren und dann nicht nur am Strand liegen!