Montag, Oktober 15, 2007

Bürokratie

Boah - was könnte ich mich aufregen. Was heißt könnte, ich tue es gerade!
Über die Deutsche Bahn und über Airtel (bei denen habe ich meinen Mobilfunkvertrag). Warum? Das Problem mit der DB kann ich hier nicht niederschrieben, dass würde einige Seiten füllen. Nur soviel; Niemals, niemlas eine bestehende Bahncard 25 auf eine Banhcard 50 upgraden... Ich habe das im Mai gemacht und a) meine Bahncard immer noch nicht, dafür b) angeblich einen neuen Vertrag abgeschlossen (also habe ich jetztzwei Bahncards 50, wenn ich die eine denn bekommen hätte) und so weiter... ist mit im Moment aber auch egal, kann ich hier ja auch nichts mit anfangen!
Airtel: Es ist hier nicht so einfach eine Prepaid Simkarte zu bekommen. Dazu braucht man eine Kopie des Reisepasses, des Visums, ein Passfoto und ein proof of residence, also eine Adresse die irgendwie bestätigt ist. Wenn man das alles zusammenhat (was dauern kann), dann kann man loslaufen und sich eine Simkarte besorgen... Und dann kommt ein paar Tage späte reine SMS ich solle die erforderlichen Dokumente einreichen - habe ich natürlich schon gemacht, sonst hätte ich die Simkarte gar nicht erst bekommen!!! Logisch, oder?
Und? gerade eine SMS bekommen: "Dear Customer, as we haven't recvd ur Airtel Enrollment Form & documents, outgoing call on ur mobil will be barred as per TRAI order. Pls submit same for reactvn"
Super, der Airtel Shop ist zwar nur 1km entfernt, aber dazu kommt noch mind. eine Stunde Wartezeit... Abgesehen von den ganzen Dokuemnten, die ich natürlich nochmal einreichen muss und die dann wahrscheinlich wieder verschütt gehen. Ich glaub letztes Mal war es genauso... Hätte ich nicht schon insgesamt 655,-INR bezahlt würde ich sofort die Gesellschaft wechseln.

2 Kommentare:

Eckard hat gesagt…

Jan, man muss gar nicht bis nach Bangalore reisen, um solche Dinge zu erleben. Das geht hier in Deutschland genauso gut. Man muss nur davon ausgehen, dass die Leute, die die Dinge bearbeiten, nicht die Motiviertesten sind; liegt am System (sparen an Fachkräften, hohe Fluktuation, Job-Unsicherheit usw.). Also hundertmal nachfragen, sich schriftlich bestätigen lassen, und nochmal nachfragen, solange bis man sich schon an dich erinnert, wenn du nur auf der Strasse vorbeigehst.
Da läuft einer bei Dunkelheit mit dunklen Klamotten auf der Strasse herum, wird angefahren und ist ganz verblüfft, weil er doch das Auto ganz klar hat kommen sehen. Viele realisieren eben nicht, dass es auf der anderen Seite ganz anders aussehen kann. Und so auch bei diesen Transaktionen. Man geht davon aus, dass der Gegenüber alles gerafft hat und in Wirklichkeit hat der das Problem, sein Nichtbegreifen zugeben zu können, weil er dann evt. entlassen werden könnte. Also muss man diesen Leuten Brücken bauen auch wenn sie dabei noch so arrogant wirken. (Kann ich auch nicht, wie letzte Woche bei T-Online erlebt. Idioten nerven einfach, weil sie ihre Idiotie selbst nicht erkennen wollen). Aber man lernt nicht aus und vergisst vor allem viel zu schnell.

Hennes hat gesagt…

Hmmm, meine Erfahrungen mit Airtel damals waren eigentlich nur gute. Bis auf das innerindische Roaming zwischen den Bundesstaaten, das anscheinend mehr vom Zufall bestimmt war als sich an an das zu halten, was im Prospekt stand.