Dieses Wochenende haben wir in Coorg verbracht. Es ist bekannt fuer Kaffee- und Teeplantagen und wird auch "Scotland of India" genannt. Da wir keine Bustickets mehr zu bekommen waren mussten wir uns ein Auto mieten (Fahrer ist natuerlich inklu), war uns aber auch ganz recht... So konnten wir Freitag und Sonntag zu Hause im Bett schlafen und nicht eine mehr oder weniger schlaflose nicht in einem Bus oder Zug zu verbringen. Der Fahrer sollte um 6 Uhr kommen, aber anstatt sich Freitag drum zu kuemmern wo er denn hinkommen soll ruft er um 6 an, natuerlich spricht er weder Englisch noch Hindi... haben dann doch noch zusammengefunden und konnten um halb 7 dann los. Wir hatten einen TATA Sumo, sieht so aehnlich aus wie die G-Klasse von Mercedes, und man kann "theoretisch" mit bis zu 10 Personen (kleine Inder) darin Platz finden. Fuer uns war es gerade passend. Auf dem Weg nach Coorg haben wir einen kleinen Abstecher zum "Tibetan Settlement" gemacht und uns dort den "Golden Tempel" angeschaut. Ziemlich beeindruckend, durften leider keine Fotos machen und eigentlich darf man sich in dem Gebiet auch nur mit einer Genehmigung aus Dellhi aufhalten. Man kommt sich fast vor wie in Tibet, nur die hohen Berge fehlen.
In Madikeri haben wir zum Abschluss des Tages einen kleinen hike auf einen Berg gemacht um uns von dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Abends haben wir dann ein Lagerfeuer gemacht und uns gemuetlich ein Bier getrunken. Am Sonntag hatten wir die Wahl zwischen trekking (20km) oder uns einen 4-wheel-drive mieten und in der Berge fahren. Haben uns dann fuer letzteres entschieden, aber trekking werde ich auf alle Faelle noch machen. Sind in den Bergen ein bisschen gewandert unser Guide hat uns Unterwegs einen Tee gemacht und wir haben die Aussicht genossen. Eigentlich wollten wir ja eine Kaffee- oder Teeplantage besichtigen, aber irgendwie haebn wir das versaeumt. Dafuer haben wir eine Kardamonplantage???, wilden Kaffee und einige andere interessante Pflanzen gesehen. Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen Abstecher zu den Abbi Falls gemacht, bevor wir uns um 6 auf den Rueckweg gemacht haben. Gluecklich die Fahrt lebend und ohne Unfall ueberstanden zu haben (nachts sollte man bei der Fahrt die Augen zu machen, damit man nicht die Busse sieht, die die LKWs ueberholen und einem zwangsweise auf der eigenen Fahrbahn entgegen kommens. Vor allem dann, wenn der Fahrer keine Anstalten macht zu bremsen und es dann irgendwie hinbekommt gerade so ) waren wir um 1 Uhr wieder in Bangalore.
Montag, Mai 02, 2005
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